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NORDEX IM FOKUS Aufträge bis zum Anschlag

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
13.04.2021, 08:35  |  1253   |   |   

HAMBURG (dpa-AFX) - Dem Windanlagen-Bauer Nordex hat die Corona-Pandemie im abgelaufenen Jahr trotz hoher Belastungen nicht den Optimismus genommen. Schon im neuen Jahr erwartet das jüngst in den MDax aufgestiegene Unternehmen, bei Umsatz und Gewinn-Marge ein Stück weiter an seine Ziele bis Ende 2022 zu kommen. Mut macht gute Auftragslage. Was sonst noch bei Nordex los ist, wie die Aktie sich entwickelt und was die Analysten dazu sagen:

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Perspektivisch will Nordex im Bereich der an Land gebauten Windkraftanlagen in die Top 3 am Markt aufsteigen. So soll laut dem Vorstandschef José Luis Blanco der Wert des Unternehmens langfristig gesteigert werden.

Vor Aufträgen kann sich der Konzern laut Vorstandschef Blanco kaum retten. 5,5 Gigawatt an Leistung wurden 2020 installiert, was einem Plus von drei Vierteln im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Zusätzlich dazu gingen im selben Jahr Aufträge in Höhe von 6 Gigawatt ein. Die ersten Monate von 2021 sehen nicht anders aus: Nordex gab bereits zahlreiche neue Vertragsabschlüsse bekannt.

Doch bevor Nordex sich den neuen Bestellungen widmen kann, müssen zunächst frühere Aufträge abgeschlossen werden: Trotz der vertraglichen Möglichkeit, Projekte wegen der Pandemie erst später fertig zu stellen, habe Nordex versucht die vereinbarten Liefertermine einzuhalten, sagte der Manager bei der Vorlage der Geschäftszahlen Ende März.

Trotz der guten Auftragslage sah sich Nordex mit hohen Belastungen durch die Corona-Krise konfrontiert: Die Pandemie und die damit einhergehenden Lockdowns hätten zeitweise in mehreren Ländern zu Verzögerungen in der Lieferkette geführt. Zeitweise stand die Produktion still, hieß es. Wegen Verspätungen seien dem Konzernchef zufolge auch Entschädigungszahlungen geflossen. Zum Fertigungsverbund gehören Werke in Deutschland, Spanien, Brasilien, den USA, Indien und Mexiko.

Die Mehrkosten insgesamt waren hoch: Unter dem Strich war der Verlust 2020 mit knapp 130 Millionen Euro fast 80 Prozent größer als noch im Jahr zuvor, trotz eines kräftigen Umsatzwachstums auf 4,65 Milliarden Euro.

Schlussendlich schaffte Nordex ein operatives Ergebnis von 94 Millionen Euro. Damit erfüllte das Unternehmen seine Prognose, blieb aber deutlich unter der vor Pandemie-Beginn ausgegebenen Zielspanne von 160 bis 240 Millionen Euro.

Der Umsatz soll 2021 zwischen 4,7 und 5,2 Milliarden Euro liegen. Zudem soll dieses Jahr von jedem Euro mehr als operativer Gewinn hängen bleiben: Konzernchef Blanco will die operative Gewinnmarge (Ebitda-Marge) mindestens verdoppeln und im besten Fall auf 5,5 Prozent hochschrauben. Helfen könnte hierbei das Auslaufen margenschwacher Projekte.


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