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Egbert Prior Mutares: Rekordzahlen trotz Corona

Gastautor: Egbert Prior
14.04.2021, 12:36  |  2804   |   |   

Jahrelang dümpelte der Kurs. Doch jetzt ist die Aktie aufgewacht.

Jahrelang dümpelte der Kurs. Doch jetzt ist die Aktie aufgewacht. Seit unserer Empfehlung am 23. Oktober hat sich die Notiz mehr als verdoppelt. Aktuell 23,35 Euro. Mitten in der Corona-Krise hat die auf Restrukturierungsfälle spezialisierte Beteiligungsgesellschaft Rekorde eingefahren. Umsatz und Gewinn erreichten Spitzenwerte. Das liegt auch daran, daß man in Krisenzeiten „vernachlässigte“ Unternehmen zu Schnäppchenpreisen einsammeln konnte. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist Mutares elf neue Beteiligungen eingegangen, während vier flottgemachte Töchter wieder versilbert wurden. Die Münchener kaufen Unternehmen aus eher traditionellen Branchen mit deutlichem „Verbesserungspotential“. Nach einer „Stabilisierung und Neupositionierung“ sollen die Engagements idealerweise mit Gewinn wieder abgestoßen werden. Ziel ist eine Rendite von dem Sieben- bis Zehnfachen auf das eingesetzte Kapital. Vor wenigen Wochen gelang dem Sanierungsspezialisten der erfolgreichste Ausstieg der Firmengeschichte. Mutares versilberte ihren 73%-Anteil an dem börsennotierten Lkw-Zulieferer STS Group für 7 Euro je Aktie an einen Wettbewerber. Schon beim Börsengang im Juni 2018 sahnten die Bayern 25 Millionen Euro ab. Der Ausgabepreis damals 24 Euro! Alles in allem kassierte Mutares für STS 72 Millionen. Vor acht Jahren hatten die Münchener lediglich 8 Millionen investiert. Somit bescherte der Deal eine Verneunfachung des eingesetzten Kapitals. Da kann man nicht meckern. Im Portfolio mit gut 20 Beteiligungen geben sich traditionelle Mittelständler ein Stelldichein. Darunter Spezialisten für Stallausrüstung und Kühltanks, Stahlverar- beitung, Rasenmäher, Kunststoffprodukte, Verkabelungen, Hülsenkartons, Gummiteile etc.. Der Schwerpunkt liegt auf Autozulieferern. Wie der erfolgreiche Exit von STS zeigt, können antizyklische Investments schöne Früchte tragen. Im abgelaufenen Turnus steigerten die Münchener den Umsatz um 56% auf 1,6 Milliarden. Der Jahresüberschuß verbesserte sich um 48% auf 33 Millionen. Eine Analystenstudie schätzt den Nettogewinn für 2021 auf 49 Millionen. Bei 345 Millionen Marktkapitalisierung bedeutete dies ein KGV von lediglich 7. Die Dividende soll von 1 auf 1,50 Euro steigen. Macht eine satte Rendite von 6,4%! CEO, Gründer und Hauptaktionär (29%) Robin Laik verfolgt ehrgeizige Wachstumsziele. Bis 2023 soll sich der Konzernumsatz in etwa verdoppeln auf circa 3 Milliarden. Auch beim Gewinn werden neue Rekordmarken angepeilt. Die Dividende orientiert sich zum Teil  an den erfolgreichen Exits. Das dürfte an der Ausschüttung für das kommende Jahr sichtbar werden (STS!). Fazit: Das Geschäftsmodell, leicht angerostete Mittelständler wieder flott zu machen und mit schönem Gewinn zu verkaufen, funktioniert. Der Markt ist schier grenzenlos. Gute Voraussetzungen, daß Mutares weiter kräftig wachsen kann. Das Geschäft ist zyklisch. Die Aktie eignet sich aber zur Depotbeimischung.



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