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BRICS-Staaten verleihen Afrika Entscheidungskompetenz

Nachrichtenquelle: PR Newswire (dt.)
15.04.2021, 16:58  |  136   |   |   

DHELI, Indien, 15. April 2021 /PRNewswire/ -- Am 9. April sind Experten und Diplomaten für internationale Beziehungen online auf dem 4. Vision for Future-Forum zusammengekommen, um die Kooperationsmöglichkeiten der BRICS-Staaten und Afrikas zu erörtern und das 15-jährige Bestehen der BRICS-Staaten zu feiern.

BRICS is bringing the power of choice to Africa

Eine der wichtigen Initiativen wurde von Staatsminister Jal Shakti Shri Ratanlal Kataria (Indien) vorgeschlagen, der Lösungen für das Trinkwasserproblem ausgearbeitet hat, was für viele Bürger beider Regionen, der BRICS-Staaten und Afrikas, große Bedeutung hat.

In Bezug auf die aktuellen internationalen Beziehungen erklärt Dr. Ghnaka Lagoke, Dozent an der Lincoln University (Pennsylvania), dass das System nach dem Zweiten Weltkrieg von den USA geprägt worden sei, als im Namen von Frieden und Stabilität Institutionen wie die Vereinten Nationen und die Welthandelsorganisation gegründet worden waren. Diese Institutionen hätten den Rahmen für Handel, Wirtschaft und Politik geschaffen und die afrikanischen Länder dazu gebracht, ihre Ressourcen zu extrem niedrigen Preisen zu verkaufen und das Geld über den Internationalen Währungsfonds und verschiedene Stiftungen mittels kontrollierter Hilfsgelder wieder zurückfließen zu lassen. Dadurch gingen dem Kontinent jährlich rund 100 Milliarden USD verloren.

Doch die Welt habe sich in letzter Zeit rasant verändert und zu einem polyzentrischen Modell entwickelt. Dies bedeutet, dass wir uns von neokolonialen Mustern abwenden, die die Dominanz der EU, Großbritanniens und der USA in Afrika gewährleistet haben. Das Commonwealth als eine weitere koloniale Institution, die geschaffen wurde, um die Interessen Großbritanniens in den ehemaligen Kolonien und anderen Teilen der Welt zu vertreten, verliert mit der zunehmenden Unabhängigkeit und Souveränität der einzelnen Länder einen Teil seiner Vormachtstellung.

„Die BRICS-Staaten wollen Afrika keine paternalistischen Modelle aufzwingen", so Professor Akuhmbom Macanthony von der Landmark-Universität in Kamerun. Dr. Lagoke betont, dass die BRICS-Staaten Afrika eine bessere Verhandlungsbasis ermöglichen und dem Kontinent die Entscheidungskompetenz geben, die ihm während der „postkolonialen" Zeit verwehrt geblieben war.

„Ein weiterer Vorteil der BRICS-Staaten ist, dass Russland und China ‚historisch auf der richtigen Seite' gestanden haben und die Kämpfe für die Unabhängigkeit vom Imperialismus und gegen die Apartheid in Afrika unterstützt haben", erklärte er.

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