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ROUNDUP 3 Entscheidung der K-Frage zwischen Laschet und Söder zieht sich hin

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
17.04.2021, 18:35  |  195   |   |   

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BERLIN (dpa-AFX) - Unter strikter Geheimhaltung haben der CDU-Vorsitzende Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder weiter um eine Einigung im festgefahrenen Machtkampf um die Kanzlerkandidatur gerungen. Aus Unionskreisen hieß es am Samstag lediglich, beide seien in guten und konstruktiven Gesprächen. An diesem Sonntag läuft die von den Rivalen selbst gesetzte Frist für eine Einigung ab. Offenbar war bislang keiner von ihnen zum Rückzug bereit. Mehrere Unions-Spitzenpolitiker forderten eine rasche Lösung, teils stellten sich auch wieder CDU-Politiker hinter eine Kandidatur von Laschet.

Der gegen Laschet im Kampf um den CDU-Vorsitz unterlegene Friedrich Merz bekräftigte seine Unterstützung für den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten und warnte vor einer auch von CDU-Bundestagsabgeordneten erwarteten Kampfabstimmung in der Unionsfraktion. Nach seiner Nominierung zum CDU-Direktkandidaten im Hochsauerlandkreis sagte er vor Journalisten, dies sei die schlechteste aller denkbaren Möglichkeiten. Er gehe davon aus, dass alle Beteiligten über das Wochenende miteinander redeten und es noch am Wochenende ein Ergebnis gebe.

Nach Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) wollen Söder-Unterstützer in der Unionsfraktion bis Montag Unterschriften sammeln, um eine Abstimmung am Dienstag zu erzwingen. Der Hauptinitiator und baden-württembergische Abgeordnete Christian von Stetten wolle dann seine bereits veröffentlichte Unterstützer-Liste von 70 CDU-Abgeordneten mit Unterschriften weiterer CDU-Parlamentarier zusammenführen.

Der rheinland-pfälzische CDU-Vize Christian Baldauf forderte eine Konferenz der Kreisvorsitzenden - "für den Fall, dass die K-Frage nicht umgehend einvernehmlich gelöst werde". In einer Erklärung des Bezirksverbands Rheinhessen-Pfalz, dessen Vorsitzender er ist, heißt es weiter, es sei wichtig, in der Fläche ein breites Meinungsbild zu erheben und die Botschaft der Basis zu hören. Letztlich führten die Parteimitglieder den Wahlkampf. Die Kreisvorsitzenden seien in der CDU Deutschland die wichtigsten Vertreter der Basis. Es sei kein Problem, eine solche Konferenz auch sehr kurzfristig einzuberufen.


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