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Rohöl-Longs steigen leicht, Gold-Longs reduziert - CoT-Report

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Nachrichtenquelle: Shareribs
19.04.2021, 11:37  |  388   |   

Washington 19.04.2021 - Die Finanzinvestoren in den USA haben ihre Netto-Longs auf US-Rohstoffe zuletzt erneut angepasst. Bei Gold und Kupfer war ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Die Netto-Longs auf US-Rohöl stiegen derweil leicht.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag mitteilte, haben die spekulativen Finanzinvestoren ihre Netto-Longpositionen auf zwölf in den USA gehandelte Rohstoffe, in der Woche bis zum 13. April, um 0,1 Prozent auf 1.289.371 Kontrakte reduziert. Dabei war ein deutlicher Rückgang der Netto-Longs bei Kupfer und Gold zu verzeichnen. Die Netto-Shorts auf Weizen sind kräftig geklettert.

Der Goldpreis hat sich zuletzt deutlich nach oben gearbeitet. In der vergangenen Woche bewegte sich die Unze deutlich in Richtung der Marke von 1.800 USD und notiert aktuell nur knapp darunter. Die Inflation in den USA ist zuletzt deutlicher zutage getreten, was für eine steigende Attraktivität von Gold als Inflationsabsicherung sorgte. Hinzukommt die Abwertung des US-Dollars, der in den vergangenen Wochen deutlich abrutschte. Am Montag korrigiert der Dollar Index um 0,4 Prozent auf 91,24 USD. Auch die Renditen auf US-Staatsanleihen sind zuletzt leicht zurückgegangen, was zusätzlich für Unterstützung von Gold sorgte. Die Zahl der Netto-Longs auf Gold wurde um 16,3 Prozent auf 64.766 Kontrakte gesenkt.

Die Netto-Longs auf Silber wurden derweil um 16,1 Prozent auf 28.885 Kontrakte gesteigert. Bei Platin war ein Rückgang der Netto-Longs um 38,3 Prozent auf 14.978 Kontrakte zu verzeichnen, die Netto-Longs auf Palladium stiegen um 8,0 Prozent auf 3.694 Kontrakte.

Die Netto-Longs auf US-Rohöl stiegen derweil um 2,3 Prozent auf 368.921 Kontrakte. Das schwarze Gold konnte sich zuletzt wieder erholen, wobei WTI-Rohöl wieder deutlich über die Marke von 60 USD kletterte. Die Marktteilnehmer sehen den fortgesetzt starken Anstieg der Infektionszahlen in der Pandemie kritisch und fürchten eine längerfristige Beeinträchtigung der Nachfrage. Zwar sind in den USA schon sehr viele Menschen geimpft. In Indien und Brasilien kommt es derweil gegenwärtig zu einem neuen Anstieg der Ansteckungen. Die OPEC und die Internationale Energieagentur haben zuletzt dennoch ihre Schätzungen für die Nachfrageentwicklung angehoben.

Der Kupferpreis ist in London in der vergangenen Woche so stark gestiegen wie seit Februar nicht mehr. Das rote Metall notiert in London mittlerweile über der Marke von 9.400 USD und wird nicht nur von der hohen Nachfrage gestützt, sondern auch von der Abwertung des US-Dollars. Die Marktteilnehmer schauen derweil auch auf die Entwicklung der geplanten Infrastrukturinvestitionen in den USA. Dort will die Regierung hunderte Milliarden US-Dollar in die Sanierung von Stromnetzen, Straßen und Telekommunikationsnetzen stecken, was den Rohstoffbedarf steigern dürfte. Die spekulativen Finanzinvestoren haben derweil ihre Netto-Longs auf Kupfer um 20,5 Prozent auf 38.273 Kontrakte reduziert.

Bei den Agrarrohstoffen zeigte sich ein uneinheitliches Bild. Die Netto-Shorts auf Weizen wurden um 74,3 Prozent auf 13.217 Kontrakte gesteigert. Derweil stiegen die Netto-Longs auf Mais um 4,0 Prozent auf 401.993 Kontrakte. Die Netto-Longs auf Sojabohnen wurden um 7,8 Prozent auf 142.258 Kontrakte reduziert.


Quelle: shareribs.com / CFTC



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