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Kosten für energetische Sanierung absetzen / Bis zu 40.000 Euro Steuervorteil möglich

Nachrichtenagentur: news aktuell
19.04.2021, 16:30  |  121   |   |   

München (ots) - Derzeit machen sich viele Menschen an ihre Steuererklärung für
2020. Erstmals können sie dabei von einer besonderen Förderung für energetische
Modernisierungen profitieren. Denn ein spürbarer Teil der Kosten für solche
Maßnahmen kann bei der Steuererklärung zurückgeholt werden, erklärt die LBS
Bayern.

Bei Maßnahmen, die der energetischen Sanierung einer selbstgenutzten, eigenen
Wohnimmobilie dienen, können 20 Prozent der gesamten Aufwendungen - also
Arbeits- und Materialkosten - verteilt über drei Jahre von der
Einkommensteuerschuld abgezogen werden. Dies gilt für Kosten bis zu 200.000
Euro. Also werden maximal 40.000 Euro vom Staat erstattet. Die Kosten für die
Planung und Begleitung entsprechender Maßnahmen durch einen Fachmann, können
sogar zu 50 Prozent berücksichtigt werden.

Zu den geförderten Maßnahmen zählen zum Beispiel die Wärmedämmung von Wänden,
Dachflächen oder Geschossdecken, die Erneuerung von Fenstern oder Außentüren,
der Einbau einer Lüftungsanlage, die Erneuerung oder Optimierung der
Heizungsanlage oder auch der Einbau von digitalen Systemen zur energetischen
Betriebs- und Verbrauchsoptimierung.

Um in den Genuss der Förderung zu kommen, muss bei Beginn der Maßnahmen die
Immobilie mindestens zehn Jahre alt sein. Ein gesonderter Antrag ist nicht
erforderlich. Die steuerliche Förderung wird mit der Einkommensteuererklärung
beim Finanzamt geltend gemacht, erstmalig für das Steuerjahr 2020 im Jahr 2021,
so die LBS Bayern. Die Maßnahmen müssen aber durch eine spezielle Bescheinigung
des ausführenden Betriebs oder eines Energieberaters bestätigt werden.

Bei Handwerkerleistungen, die nicht der energetischen Gebäudesanierung dienen,
sind nach wie vor 20 Prozent der Arbeitskosten steuerlich absetzbar. Das gilt
für Arbeitskosten von bis zu 6000 Euro pro Jahr. Maximal gibt es hierfür also
1200 Euro bei der Steuererklärung zurück.

Pressekontakt:

LBS Bayern
Dominik Müller / Unternehmenskommunikation
E-Mail: mailto:presse@lbs-bayern.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/55951/4892854
OTS: LBS Bayerische Landesbausparkasse



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