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EUR/USD Euro baut Momentum auf 

21.04.2021, 14:58  |  150   |   |   

Mussten wir die damalige Kommentierung noch mit (aus Sicht des Euro) „Spitz auf Knopf!“ überschreiben, so ist gegenwärtig festzustellen, dass der Euro dabei ist, Aufwärtsmomentum aufzubauen. 

Im Vergleich zu unserer letzten Kommentierung zu EUR/USD an dieser Stelle hat sich die Situation komplett gewandelt. Mussten wir die damalige Kommentierung noch mit (aus Sicht des Euro) „Spitz auf Knopf!“ überschreiben, so ist gegenwärtig festzustellen, dass der Euro dabei ist, Aufwärtsmomentum aufzubauen. 

Rückblick. Zuletzt hieß es am 31.03. unter anderem „[…] Der Euro ist aus charttechnischer Sicht zuletzt stark in die Defensive geraten. Es gelang der Gemeinschaftswährung nicht, den zuletzt thematisierten Widerstandsbereich 1,20 / 1,205 US-Dollar zu überwinden. Eine Entspannung blieb somit aus. Stattdessen geriet die Unterseite mehr und mehr in den Fokus. Das Unterschreiten der 1,183 US-Dollar (letztes Verlaufstief) hat eine neue Runde in der Euro-Korrektur eingeläutet. Das zuletzt an dieser Stelle für diesen Fall skizzierte Bewegungsziel von 1,16 US-Dollar nimmt immer mehr Form an. Es bleibt dabei. Eine nachhaltige Entspannung der Lage ist erst mit einem Ausbruch über die Zone 1,20 / 1,205 US-Dollar zu erwarten. Die Rückeroberung der 1,183 US-Dollar wäre zumindest ein erster Schritt. Sollte es für den Euro hingegen unter die 1,16 US-Dollar gehen, könnte es eng für ihn werden. In diesem Fall würde eine Ausdehnung der Korrektur bis in den Bereich von 1,143 US-Dollar oder gar 1,125 US-Dollar drohen.“

Konnte der US-Dollar bis in den März hinein noch von den Entwicklungen auf dem US-Anleihemarkt profitieren, so hat sich dieses Bild zuletzt ein wenig gewandelt. 
Die aktuelle Entwicklung bei EUR/USD basiert weniger auf einer Stärke der Gemeinschaftswährung als vielmehr auf einer aktuellen Schwäche des Greenbacks. Da die jüngsten US-Konjunktur- und Preisdaten durchwachsen ausfielen, blieb auch von dieser Seite signifikanter Rückenwind für den Greenback aus. 

Kommen wir zu den aktuellen charttechnischen Aspekten. Der Euro steht unmittelbar davor, ein wichtiges Kaufsignal zu generieren. Derzeit setzt er den massiven Widerstandsbereich 1,20 / 1,205 US-Dollar unter Druck. Sollte es der Gemeinschaftswährung gelingen, diese Zone signifikant zu überspringen, käme dieses einem kleinen Befreiungsschlag gleich. Das daraus resultierende Kaufsignal könnte die Erholung des Euro weiter befeuern. Bei einem erfolgreichen Ausbruch über die 1,205 US-Dollar würde sich mit dem Widerstandsbereich 1,218 / 1,22 US-Dollar ein weiteres Bewegungsziel aktivieren. Damit das Aufwärtsmomentum nicht verloren geht, sollte es für den Euro in der aktuellen Gemengelage nicht unter die Marke von 1,183 US-Dollar gehen. 

Kurzum. Der Euro hat aktuell die große Chance, dem US-Dollar weiter in die Defensive zu drängen. Ein deutlicher Ausbruch über die 1,205 US-Dollar würde dieses Szenario weiter befeuern. In den nächsten Handelstagen stehen dies- und jenseits des Atlantiks zahlreiche Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Mit weiteren Impulsen ist demnach zu rechnen. 
 

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