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DAIMLER IM FOKUS Källenius drückt seinen Stempel auf

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
22.04.2021, 08:35  |  218   |   |   

STUTTGART (dpa-AFX) - Ola Källenius hat nach seinem Start als Daimler -Vorstandschef vor zwei Jahren viel mit Aufräumarbeit beim Auto- und Lkw-Bauer zu tun gehabt. Rund ein halbes Jahr und mehrere Gewinnwarnungen dauerte es, bis der Vorstand dann unter ihm klare Kante zeigte und den Konzern auf harte Kostensenkungen und den Abbau womöglich Zehntausender Stellen einschwor. Mit dem Vorhaben, das Traditionsunternehmen gänzlich aufzubrechen und zwei unabhängige Teile daraus zu machen, hat der Schwede aber nun ganz eigene Pflöcke in Stuttgart eingeschlagen. Was bei Daimler vor den finalen Zahlen zum ersten Quartal diesen Freitag (23. April) los ist, was die Experten sagen und wie die Aktie zuletzt lief.

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Nach den schweren Einbrüchen in der Corona-Krise in den ersten beiden Quartalen 2020 bekommt die Autobranche insgesamt, aber vor allem auch Daimler derzeit ungeahnt starken Rückenwind von den weltweiten Automärkten. Das stärkt auch Källenius' Plan, die seit Jahren von Profiinvestoren erhoffte Abspaltung des Lkw- und Busgeschäfts von Daimler Truck noch dieses Jahr durchzuziehen.

Eckdaten für den Jahresstart 2021 haben die Stuttgarter bereits vorgelegt - und die konnten sich erneut sehen lassen. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) fuhr Daimler zwischen Januar und Ende März mit 5,75 Milliarden Euro soviel ein wie noch zuvor in einem ersten Quartal. Dazu trugen auch Bewertungserträge durch ein Brennstoffzellen-Gemeinschaftsunternehmen mit dem schwedischen Nutzfahrzeugrivalen Volvo bei.

Dennoch: Auch das bereinigte Ebit lag mit knapp 5 Milliarden Euro rund eine Milliarde höher als von Analysten geschätzt. In der Pkw- und Van-Sparte Mercedes-Benz lag die operative Marge bei außergewöhnlich starken 14,3 Prozent. Die Marge um Lkw- und Busgeschäft lag bei 6 Prozent - angesichts des Zusammenbruchs der Nutzfahrzeugmärkte im vergangenen Jahr ordentlich. Der finanzielle Mittelzufluss im Geschäft mit Autos und Nutzfahrzeugen überraschte ebenfalls positiv.

Dem Unternehmen spielen mehrere Dinge in die Karten. Zum einen: Das Geschäft von Mercedes in China brummt. Im Vergleich zum schwachen Vorjahresabsatz verkaufte Daimler 60 Prozent Pkw mehr in der Volksrepublik - ebenfalls Rekord für ein Startquartal. Weltweit kletterte der Absatz um ein gutes Fünftel.

Zudem profitieren die Autobauer derzeit noch von ihren in der Krise angestrengten Kostensenkungen beim Personal, den Investitionsausgaben und in der Lagerhaltung. Darüber hinaus sorgt die Nachfrage nach Autos bei teils geringem Angebot für vorteilhafte Preise am Markt, sprich: Rabattschlachten gibt es derzeit kaum. Insbesondere im Segment der teureren Premiummodelle greifen die Käufer schon seit längerem wieder beherzt zu, vor allem in China.


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