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DGAP-News Schweizer Electronic AG bestätigt Konzernzahlen für 2020 und Ausblick für 2021 - Seite 2

Nachrichtenquelle: EQS Group AG
23.04.2021, 08:00  |  175   |   |   

Operative Marge und Betriebsergebnis

Das Bruttoergebnis des Umsatzes belief sich auf +0,4 Mio. Euro (Vorjahr: +12,6 Mio. Euro). Die Bruttomarge reduzierte sich von +10,5 Prozent im Vorjahr auf +0,4 Prozent. Wesentliche Gründe für den Rückgang waren zum einen die in den Umsatzkosten erstmalig enthalten Produktionskosten in Höhe von 15,8 Mio. Euro des neu errichteten Werkes in Jintan (China), das durch die Hochlaufphase noch einen negativen Brutto-Ergebnis-Beitrag erwirtschaftete. Zum anderen ist vor allem der durch die Corona-Pandemie bedingte Rückgang des Geschäftsvolumens die Ursache für das geringere Bruttoergebnis.

Sonderaufwendungen aus der Restrukturierung und einem Forderungsausfall in Höhe von insgesamt 2,9 Mio. Euro und die Anlaufverluste des neuen Werkes in Jintan (China) in Höhe von 8,3 Mio. Euro belasteten das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) im Jahr 2020. Das EBITDA belief sich im Jahr 2020 auf -9,5 Mio. Euro (2019: +0,1 Mio. Euro), was einer EBITDA-Quote von -9,7 Prozent (Vorjahr: +0,1 Prozent) entspricht. Bereinigt um diese ergebnisbelastenden Faktoren beliefe sich das EBITDA auf +1,7 Mio. Euro.

Ausblick

Für das Jahr 2021 erwartet der Vorstand eine deutliche Erholung der Umsatzzahlen, wobei die Dynamik der Erholung von SCHWEIZER, neben der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie, wesentlich von zwei Faktoren abhängen wird:

An erster Stelle stehen die weiterhin positive Entwicklung des neuen Werkes in Jintan (China) und die im Jahr 2021 vorgesehenen Technologiequalifizierungen und wichtigen Zertifizierungen. Die Weiterentwicklung des neuen Werkes in China ermöglicht SCHWEIZER eine stärkere Internationalisierung und eine Verbreiterung der Kundenbasis.

Der zweite wichtige Faktor für die Entwicklung des Unternehmens wird die Stabilität der Lieferketten im globalen Kontext sein. Eine nachhaltige Bauteileknappheit kann zu einer Begrenzung sowohl bei Kundennachfragen als auch bei Lieferantenangeboten führen.

Aufgrund der Prognosen für die Entwicklung der Weltwirtschaft, des Leiterplattenmarktes und SCHWEIZERs neuer Struktur eines deutsch-chinesischen Leiterplattenkonzerns erwartet der Vorstand für das Jahr 2021 ein Umsatzwachstum zwischen 20 und 30 Prozent und eine Verbesserung der EBITDA-Quote auf 0 bis -6 Prozent in Bezug auf den Umsatz.

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