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ROUNDUP Software AG weiter mit Umsatzschwund - Aktie verliert deutlich

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
23.04.2021, 11:16  |  121   |   |   

DARMSTADT (dpa-AFX) - Die Software AG nimmt bei der Umstellung auf Abo-Modelle weiter schrumpfende Umsätze in Kauf. Auch im ersten Quartal kam es zu einem deutlichen Dämpfer bei den Erlösen, den der starke Euro noch verschärfte. Beim operativen Ergebnis ließ das Unternehmen wie angekündigt ebenso Federn, schnitt aber nicht so schlecht ab wie befürchtet. Das Management um Chef Sanjay Brahmawar und Finanzchef Matthias Heiden sieht sich beim Schwenk zum Wachstumsunternehmen mit den erzielten Vertragsabschlüssen ohnehin weiter in der Spur.

Der Umsatz schrumpfte zwischen Januar und März im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 183,1 Millionen Euro, wie das MDax-Unternehmen am Freitag in Darmstadt mitteilte. Das Software-Unternehmen stellt derzeit sein Geschäftsmodell auf Abonnements um, was hohe Einmaleinnahmen durch Lizenzverkäufe wegfallen lässt, sich aber später unter anderem durch eine stärkere Kundenbindung auszahlen soll.

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Der Umsatz lag jedoch auch etwas unter den Schätzungen von Experten. "Wir hatten den ein oder anderen Deal, der aus dem ersten ins zweite Quartal gerutscht ist", sagte Finanzvorstand Heiden der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Zudem habe der Anteil direkt über das Netz nutzbarer Softwaredienste (Software as a Service - SaaS) stärker zugelegt als gedacht. Die SaaS-Angebote werden in Raten mit der Laufzeit gebucht, während Abo-Erlöse teils schon für einen gewissen Vertragszeitraum vorweg in die Bücher fließen.

Doch die Nachfrage nach den Produkten ist dem Manager zufolge da. "Wir haben im ersten Quartal 68 Neukunden gewonnen, das sind 21 Prozent mehr als im Vorjahresquartal - unser Neugeschäft ist also intakt", sagte Heiden. Mit der gestarteten Mittelstandsinitiative sieht er zudem weitere Vertragsabschlüsse auf das Unternehmen zukommen. "In Nordamerika haben wir mit unserer Marketingkampagne die Grundsteine gelegt, als unabhängiger Partner der Kunden auf dem wichtigen Markt noch relevanter zu werden."

Beim Auftragseingang - einem normierten Wert für die aus Abo-Verträgen in den kommenden Jahren zu erwartenden Umsätze - schnitt die Software AG in etwa wie erwartet ab. Diese Größe ist für das Unternehmen derzeit beim Umbau auf Abo-Erlöse das maßgebliche Steuerungsinstrument.

Die Aktie der Software AG notierte am Vormittag mehr als 4 Prozent im Minus bei 35,08 Euro. Damit machten die Papiere aber Boden gut, denn in den ersten Handelsminuten war der Kurs um fast 7 Prozent abgesackt. Nach einer starken Kurserholung nach dem Corona-Crash im vergangenen Jahr war die Aktie im vergangenen Herbst bis auf 44,50 Euro geklettert, dann aber bis November wieder relativ scharf abgesackt. Seitdem pendelt das Papier im Wesentlichen in einer Spanne zwischen rund 32,50 Euro und etwa 37,50 Euro.


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