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Biden und die Börse Trotz Steuererhöhungen: Börsenliebling Biden schlägt Trump - Von wegen „Sleepy Joe“

27.04.2021, 19:50  |  13859   |   |   

An diesem Donnerstag ist US-Präsident Joe Biden genau 100 Tage im Amt. Für Medien und Beobachter ist die Marke stets ein Anlass für eine erste Zwischenbilanz. Gemessen an der Börse fällt diese Bilanz besonders gut aus.

Der Aktienmarkt werde bei einem Wahlsieg der Demokraten einbrechen, hatten Republikaner und Ex-Präsident Donald Trump im Wahlkampf stets gewarnt. Trump sprach von „einer Depression wie man sie noch nie gesehen hat.“ „Sleepy Joe“ wie Trump seinen Kontrahenten gerne herablassend nannte, werde die weltgrößte Wirtschaft an die Wand fahren.

Stattdessen ist der Dow Jones zwischen dem Wahltag im November und Mitte April um knapp 17 Prozent geklettert. Im gleichen Zeitraum 2016/2017 legte der Index nach Trumps Wahlsieg um 10,5 Prozent zu. Noch größer ist Bidens Vorsprung beim Blick auf den S&P 500. Vom Wahltag 2016 bis Mitte April kletterte der Index um 8,9 Prozent. Seit Bidens Wahlsieg im November 2020 legte der Index bis Mitte April um ganze 24,2 Prozent zu. „Bidens Aktienmarkt zerschmettert Trumps“ titelte das Magazin Forbes kürzlich.

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Auch die Wall Street scheint bislang überzeugt zu sein vom neuen Präsidenten: „Bidens erste 100 Tage haben bereits die stärksten Aktienrenditen nach einer Präsidentschaftswahl seit mindestens 75 Jahren gebracht, dank rekordverdächtiger fiskalischer Anreize und trotz des starken Einsatzes von Executive Orders“, schreibt JP Morgan-Chefanalyst John Normand dazu.

Sowohl die Zentralbank Fed als auch der Internationale Währungsfonds prognostizieren ein Wirtschaftswachstum von mehr als 6 Prozent für das Jahr 2021. Es könnte das beste Jahr für die US-Wirtschaft seit 1984 werden.

Auch der Blick auf den Arbeitsmarkt macht Hoffnung auf ein starkes US-Comeback nach der Pandemie. Schätzungen der Federal Reserve Bank of St. Louis zufolge wurden seit dem Wahltag vor knapp sechs Monaten mehr als 1,3 Millionen neue Jobs geschaffen. Rückenwind zu seinem Amtsbeginn erhielt Biden vor allem durch die schrittweise Erholung der Wirtschaft, die bereits im vergangenen Jahr begann, sowie die Billionen-schweren Konjunkturpakete seiner Regierung.

Wie lange der Honeymoon zwischen Biden und den Finanzmärkten anhält, bleibt abzuwarten. „Die Politik der Regierung ist nicht mehr so eindeutig positiv, da sie nun Steuererhöhungen für Unternehmen, Privatpersonen und Investoren anstreben, um die Konjunkturprogramme 2.0 (Infrastruktur) und 3.0 (Sozialprogramme) zu finanzieren. Einige regulatorische Verschärfungen werden ebenfalls folgen“, glaubt John Normand.

Autor: Julian Schick, wallstreet:online Zentralredaktion

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2 Kommentare

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Kommentare

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29.04.21 09:37:29
Natürlich sind die ganz Dicht, weil aber 95% von Tüten und Blasen absolut keine Ahnung haben, können die solche Artikel raushauen ohne Rot zu werden.
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28.04.21 22:01:51
Was für ein selten dämlicher Artikel.Die wallstreet und JP Morgan jubeln dem senilen Greis zu, der Amerika in einem Schuldensumpf erstickt und den Dollar ruiniert. Ja, ganz herausragende Leistung.
Und 1.3M neue Jobs in einem halben Jahr sind Grund zum Jubeln, während wöchentlich 700000 - 800000 Amerikaner sich arbeitslos melden.
Seid ihr eigentlich noch ganz dicht ???

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