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Wasser-Investments sind gefragt

Nachrichtenquelle: marktEINBLICKE
28.04.2021, 16:16  |  115   |   |   

Die Wasserversorgung ist in vielen Ländern ungenügend. Neue Technologien sind gefragter denn je. Das könnte auch für Anleger Möglichkeiten eröffnen.

Wasser wird vielerorts als selbstverständlich vorhandenes Gut angesehen. Doch ist die Wasserversorgung in vielen Regionen dieser Welt ungenügend; und das Problem viel weitreichender, als oftmals vermutet. Verschwendung, Verschmutzung, Ineffizienzen, die demografische Entwicklung sowie die Klimaerwärmung sind alles Gründe, welche die Situation zunehmend verschärfen. Neue Technologien und Infrastruktur, um dem Problem entgegenzuwirken, sind gefragter denn je. Das könnte auch für Anleger interessante Möglichkeiten eröffnen.

Zahlen und Fakten auf einen Blick

„Weltweit haben rund 2,2 Mrd. Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser – und 4,2 Mrd. Menschen – also rund 55 Prozent der Weltbevölkerung – keinen Zugang zu sicheren Sanitäranlagen. Etwa vier Milliarden Menschen leben in Regionen, die in mindestens einem Monat pro Jahr von hoher Wasserknappheit betroffen sind.“.

Der weltweite Verbrauch von Wasser steigt jährlich um rund 1 Prozent – doch steht das Wachstum einem begrenzten Angebot gegenüber. Das sind ernüchternde Zahlen, die aus dem Weltwasserbericht 2021 der UNESCO, welcher im Auftrag der Vereinten Nationen erstellt wurde, hervorgehen.

Obwohl wir auf einem Planeten leben, der zu rund drei Vierteln von Wasser bedeckt ist, ist das Angebot an Wasser stark beschränkt und steht einer wachsenden Nachfrage gegenüber. Denn vom gesamten Wasservorkommen auf der Erde sind nur ca. drei Prozent Süßwasser – und auch davon lässt sich nicht mal alles nutzen, da ein großer Teil noch in Schnee oder Gletschern gebunden ist.

Die möglichen Konsequenzen? Wasserknappheit, und zwar in allen Regionen dieser Erde. Damit sollte klar sein: Es sind dringend Investitionen in Infrastruktur, Forschung und Modernisierung notwendig, um der zunehmenden Wasserknappheit entgegenzuwirken.

Heute bestehen bereits verschiedene Ansätze, um der stetig steigenden Wasserverknappung entgegenzuwirken. Wassergewinnung und -speicherung sowie Wassereffizienz und Wasserinfrastruktur sind dabei drei Schlüsselbereiche.

Wassergewinnung und -speicherung: Meerwasser ohne die gewisse Prise Salz

Die Entsalzung und die Nutzung des in Übermaß vorhandenen Salzwassers in unseren Ozeanen spielen bereits heute eine entscheidende Rolle bei der Erweiterung der Trinkwasserversorgung. Außerdem soll bei der Grundwassergewinnung sowie der Speicherung von Oberflächenwasser weiter investiert werden, um das Angebot an Wasser auszuweiten.

Wassereffizienz: moderne Systeme ohne Lecks

Die Verschwendung von Wasser muss unbedingt eingegrenzt werden. Dies kann einerseits durch eine effizientere Wassernutzung – beispielsweise in der Landwirtschaft mit modernen Bewässerungssystemen – sowie durch eine fortschrittlichere Überwachung und das Verhindern von Lecks in den Wasserleitungen erreicht werden.

Wasserinfrastruktur: im Kampf gegen die Wasserverschwendung

Die Bereitstellung einer besseren Wasserinfrastruktur stellt in den kommenden Jahren und Jahrzehnten ebenfalls einen großen Bereich dar, um der Wasserverknappung entgegenzuwirken. Überall auf der Welt müssen Wasserwerke für eine verbesserte Aufbereitung und Bereitstellung von Trinkwasser errichtet oder modernisiert werden.

Neue Wasserleitungen sowie Werke zur Abwasserreinigung müssen gebaut werden. Mithilfe von hohen Investitionen in die Abwasserbehandlung kann die Wasserkontamination verringert und für eine bessere Wasserqualität gesorgt werden.

Eine erlesene Auswahl

Bereits heute umfasst der globale Wassermarkt ein Volumen von rund USD 600 Mrd. pro Jahr; mit dem Potenzial, dass das Volumen sogar noch weiter steigt. Außerdem deuten verschiedene Trends darauf hin, dass im Bereich Wasserinvestments erhebliche Renditemöglichkeiten vorhanden sein könnten. Dadurch ergeben sich möglicherweise Anlagechancen in Unternehmen, die Produkte oder Lösungen zur Verbesserung der Wasserversorgung, zur Effizienzsteigerung in der Wassernutzung oder zur Erhöhung der Wasserqualität anbieten.

Allerdings ist es für den einzelnen Privatanleger nicht einfach, den gesamten Markt im Blick zu behalten und die vielversprechendsten Investments auszuwählen. Durch Investitionen in Unternehmen, die innovative und marktfähige Lösungen zur Bekämpfung von Wasserknappheit und Wasserverschmutzung anbieten, könnten Investoren nicht nur ökologische und soziale Ziele unterstützen, wie die Verbesserung des Zugangs der Menschen zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen, sondern auch von potenziell positiven Unternehmensentwicklungen profitieren. Zu diesem Zweck hat Vontobel den Aqua Index ins Leben gerufen …

Weiter geht es auf dem Vontobel-Blog.

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Bildquelle: Pixabay / ronymichaud

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