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ADIDAS IM FOKUS Im Angriffsmodus

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
05.05.2021, 08:35  |  445   |   |   

HERZOGENAURACH (dpa-AFX) - Der Sportartikelhersteller Adidas will nach der Corona-Delle im vergangenen Jahr in den kommenden vier Jahren Umsatz und Profitabilität deutlich verbessern. Die eigenen Läden und der Onlinehandel werden dabei zukünftig eine noch größere Rolle spielen. Bereits für 2021 rechnet Adidas mit einer starken Erholung. Was bei dem Unternehmen los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht.

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Der Sportartikelhersteller will wieder angreifen. Zuletzt hatte das erfolgsverwöhnte Unternehmen geschwächelt. Im vergangenen Jahr verhagelte die Corona-Pandemie die Bilanz. Und davor wurden die Herzogenauracher beim Umsatzwachstum bereits von den konkurrierenden Puma und Nike abgehängt. Ein neues Vier-Jahresprogramm soll den stotternden Motor wieder flottmachen. Dazu geht Adidas von einer erheblichen Erholung im laufenden Jahr aus. Den Auftakt soll bereits das erste Quartal machen, dessen Zahlen der Konzern an diesem Freitag vorlegt.

Insgesamt will Adidas in die digitale Transformation bis 2025 mehr als eine Milliarde Euro investieren. Zudem soll rund eine Milliarde Euro mehr in Produktentwicklung, Marketing und Sponsoring der Marke Adidas gesteckt werden. Die Kernkategorien Fußball, Running, Training, Outdoor und Lifestyle sollen künftig mehr als 95 Prozent des Wachstums ausmachen. Dazu setzt Adidas verstärkt auf Frauen als Kundschaft - hier sieht der Konzern ein überdurchschnittliches Wachstum bis 2025. Auch das Thema Nachhaltigkeit soll vorangetrieben werden.

Dabei will sich Adidas künftig stärker auf drei Regionen konzentrieren: Neben China auf Emea (Europa, Naher Osten Afrika) sowie Nordamerika. Dort soll überproportional investiert werden, um Marktanteile zu gewinnen. Zusammen sollen diese Märkte bis 2025 rund 90 Prozent des Umsatzwachstums ausmachen.

Nicht mehr Teil der Strategie ist die US-Tochter Reebok. Konzernchef Kasper Rorsted will alle Kraft und Ressourcen auf die Marke Adidas lenken und die 2006 für teures Geld übernommene Marke verkaufen. Reebok hatte Adidas in den vergangenen Jahren mehrfach die Bilanz verhagelt und die hohen Erwartungen nie erfüllen können. Mehrere Sanierungsversuche schlugen fehl. Den Verkaufsprozess stufte Adidas dabei bereits als "knifflig" ein.

Von 2021 bis 2025 erwartet Adidas im Schnitt ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 8 bis 10 Prozent pro Jahr. Der Anteil des Direktvertriebes soll dabei bis 2025 auf etwa 50 Prozent der Gesamterlöse steigen und über 80 Prozent der bis dahin geplanten Umsatzsteigerung ausmachen. Der Umsatz per E-Commerce soll sich auf 8 bis 9 Milliarden Euro verdoppeln. Im Jahr 2020 schaffte der Onlinehandel mit mehr als vier Milliarden Euro gut 20 Prozent der Gesamterlöse.


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