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VOLKSWAGEN IM FOKUS Gewinnprognose im Blick nach VW-Börsenhype

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
05.05.2021, 16:55  |  211   |   |   

WOLFSBURG (dpa-AFX) - Der Volkswagen -Konzern legt an diesem Donnerstag (6. Mai) seine Zahlen für das erste Quartal vor. Zu den wieder besser laufenden Geschäften nach dem Einbruch in der Corona-Pandemie vor einem Jahr garnierten die Wolfsburger die ersten Jahresmonate mit einem kleinen Feuerwerk in Sachen Elektromobilität - prompt bekam VW ein wenig Börsenhype ab und war zwischenzeitlich der wertvollste Börsenkonzern Deutschlands. Wohin Konzernchef Herbert Diess den Wolfsburger Riesen steuern will, was die Analysten sagen und wie die Aktie zuletzt lief.

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Diess hat in den vergangenen Monaten die Schlagzahl nochmal erhöht, mit der er VW in Richtung Elektrozeitalter und den reinen Batterieantrieb schiebt. Seit Mitte des vergangenen Jahres hat er auch das obere Management in den Marken und im Konzern in weiten Teilen nach seinen Vorstellungen umgekrempelt.

Zu den guten Zahlen, die Volkswagen für das vergangene Jahr auf den Tisch legte, kam trotz Chipknappheit und Corona-Pandemie verhaltener Optimismus für das laufende Jahr hinzu. Außerdem ziehen die Wolfsburger das Tempo bei Elektroautos ein weiteres Mal an. In Europa sollen bei der Kernmarke VW Pkw 2030 nun mindestens 70 Prozent der Verkäufe rein elektrische Autos sein. Eine glatte Verdoppelung der bisherigen Annahmen.

Im März kündigte VW dann an, in Europa mit Partnern bis 2030 insgesamt sechs Batteriezellfabriken bauen zu wollen, um den Bedarf zwischen 2025 und 2030 zu decken. Ein Schritt, den die meisten anderen Autobauer wie auch große Zulieferer wegen hoher Investitionen und unklarer Technologiezukunft scheuen - bis auf Tesla. Zudem wird die Batteriezelle bei VW vereinheitlicht, um hohe Kosten für die bisher vielen verschiedenen Zelltypen zu senken. Die Plattformstrategie von VW nimmt darüber hinaus künftig nicht mehr nur den Antrieb und den reinen Fahrzeugbau ins Visier, sondern verzahnt auch Software, Batterietechnik und Mobilitätsdienste, und das weitgehend über alle Marken des Konzerns.

Neue Nahrung erhielt auch das Thema eines möglichen Börsengangs der Sportwagentochter Porsche AG, über den bereits seit Jahren spekuliert wird. Diess ließ zuletzt verlauten, das nötige Geld für den Umbruch in der Branche aus dem laufenden Geschäft verdienen zu wollen und sah daher keinen unmittelbaren Handlungsbedarf. Und gerade Porsche als Ertragsperle lässt viel Geld in die Kassen des Konzerns fließen. Immerhin: Dem Marktwert von Volkswagen haben die Diskussionen nicht geschadet, sondern ihn ganz im Gegenteil eher befeuert.


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