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Wiwin Nachhaltig investieren mit digitalen Wertpapieren in die Blockchain

Gastautor: Seyit Binbir
06.05.2021, 16:20  |  3316   |   |   

Nachhaltigkeit gehört heute zu den wichtigsten Gesellschaftsthemen und Entwicklungszielen.

Auch im Bereich der Geldanlage lässt sich nachhaltig handeln, indem Anleger/innen ihr Geld in faire und umweltfreundliche Projekte investieren. Auch im Bereich der nachhaltigen Geldanlagen hält die Blockchain-Technologie Einzug und findet zunehmend Anwendung.

Kampf für Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen

Kinderarbeit, Dumpinglöhne, unzumutbare Arbeitsbedingungen und Umweltskandale – vielen Unternehmen auf der ganzen Welt scheinen alle Mittel recht zu sein, um die Gewinne zu steigern. Auch werden sich immer mehr Verbraucher darüber bewusst, dass der CO2-Abdruck aller Dinge, die sie konsumieren, dringend reduziert werden muss, damit auch nachfolgende Generationen gut auf unserem Planeten leben können. Immer mehr Unternehmen versuchen bereits, ihren Betrieb möglichst klimafreundlich zu gestalten. So ist es auch Menschen, die ihr Geld anlegen möchten, immer wichtiger, genau solche Unternehmen zu unterstützen.

Nachhaltige und sichere Finanzanlageprodukte

Anleger/innen möchten wissen, was mit ihrem Geld geschieht, und mit ihrer Investition einen positiven Einfluss erzeugen. Daher investieren sie zunehmend in nachhaltige Anlagen. Laut Forum Nachhaltige Geldanlagen wurden 2019 in Deutschland bereits von jedem in Fonds investierten Euro etwa 6 Cent in nachhaltige Anlagen investiert. Ein kleiner Schritt, aber genau damit fangen Veränderungen an! Zu solchen Investitionsobjekten zählen Wind- und Solarparks, energieeffiziente Immobilienprojekte, Programme zur Waldaufforstung sowie Startups mit nachhaltigen Geschäftsmodellen, z. B. aus den Bereichen E-Mobilität, erneuerbare Energien, Speichertechnologien, nachhaltige Landwirtschaft usw.. Im Bereich des Crowdinvestings lassen sich hier bereits mit kleineren Anlagebeträgen umweltfreundliche Projekte unterstützen. Aber auch Großanleger/innen können mit ihrem Geld nachhaltige Ideen finanzieren und gute Renditen erzielen.

Häufig sind Investitionen in solche Vorhaben nicht über die bekannten Kanäle wie Hausbanken möglich, da sie oft zu kleinteilig sind und somit von vielen großen Marktteilnehmern nicht angeboten werden. Anleger/innen sollten daher auf die Seriosität der Angebote achten und nur in Finanzprodukte investieren, die sie selbst verstehen. Die wichtigsten Informationen zu den Vorhaben finden sich im jeweiligen Verkaufsprospekt oder einem dreiseitigen Informationsblatt. Darüber hinaus hilft auch immer ein Blick auf die Historie des Anbieters bzw. der Plattform.

Diversifiziertes Portfolio-Angebot

Ein Anbieter sollte hierzu ein diversifiziertes Portfolio anbieten. WIWIN ist beispielsweise ein Vermittler, der sich auf nachhaltige Investitionen spezialisiert hat. Hier finden sowohl Privatanleger/innen als auch professionelle Anleger/innen interessante Projekte und Produkte, bei denen sie ihr Geld nachhaltig investieren können. Auf einer Plattform können Anleger/innen unter zahlreichen Angeboten auswählen, darunter z. B. ein Immobilienprojekt in der Rostocker Altstadt, bei dem ein energieeffizienter Neubau mit Wohn- und Gewerbeeinheiten im Stadtzentrum entsteht, der mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet ist, nach KfW-55-Standard gebaut wird und in der Tiefgarage eine Elektro-Ladeinfrastruktur für die zukünftige Mobilität bereithält. Da auch geringe Investitionsbeträge ab 500 Euro möglich sind, eignet sich dieses Projekt auch für Kleinanleger/innen. Weitere Projekte umfassen Windparks, energetisches Wohnen und Photovoltaik-Portfolios auch von kleineren Startups. Ein großer Pluspunkt einer Angebotsplattform: Sie bietet sowohl klassische Vermögensanlagen als auch digitale Wertpapiere an, die mithilfe der Blockchain-Technologie abgewickelt werden.

Kostengünstige und faire Investitionen über die Blockchain

Denn Investitionen, die über die Blockchain abgewickelt werden, haben ein großes Potenzial. Sie genießen das Vertrauen der Anleger/innen, denn zum einen verursachen Blockchain-Anlagen geringe Kosten für die Anleger/innen und ersetzen das zentrale Abwicklungssystem von Clearstream, das wie ein Monopol funktioniert, durch das dezentrale Blockchain-System. Zum anderen ist die Gefahr der Oligopolbildung, die entsteht, weil Clearstream Buchungsaufträge lediglich von Zahlstellenbanken entgegennimmt, bei Blockchain-Investitionen gebannt. Darüber hinaus gilt die Blockchain insgesamt als extrem sichere Technologie. Warum sie so sicher ist, wird deutlich, wenn man die Funktionsweise der Blockchain genauer betrachtet.

Wie funktioniert die Blockchain-Technologie?

Bei der Blockchain-Technologie werden die Informationen (z.B. Transaktionsdaten) in Blöcke zusammengefasst und fest miteinander verknüpft. Aufgrund der festen Verknüpfung der Blöcke untereinander und der dezentralen Struktur gilt sie als besonders sicher. Grund dafür ist, dass eine Manipulation der Daten quasi unmöglich ist, da sie immer eine Änderung der Folgedatensätze nach sich ziehen würde und von einer Vielzahl der Akteure in dem dezentralen System bestätigt werden müsste. Die Verkettung erfolgt aufgrund festgelegter Protokolle und ist öffentlich einsehbar. Das Vertrauen in sichere Transaktionen basiert also auf der Architektur des Systems, die eine Vielzahl potenzieller Anwendungsfälle ermöglicht. Einige Beispiele hierzu:

Smart Contracts und Tokenisierung

  1. Smart Contracts

Ein sehr interessantes Anwendungsbeispiel für die Blockchain sind „Smart Contracts“, d. h. programmierte Verträge auf der Grundlage einer Wenn-Dann-Beziehung. Diese Verträge werden codiert und als Block auf der Blockchain gespeichert, wodurch sie nachträglich nicht mehr zu ändern sind und die Einhaltung der Wenn-Dann-Beziehung vom gesamten Netzwerk überwacht wird. Damit sind keine Intermediäre mehr nötig und die Transaktionskosten sinken. So arbeitet z. B. Spotify mit Smart Contracts, um die Musiker/innen unkompliziert und fair zu bezahlen. Bei einem Crowdinvesting-Projekt, bei dem ein Startup z. B. mindestens 30.000 Euro sammeln muss, wird das Unternehmen durch einen Smart Contract erst dann finanziert, wenn genau diese Summe durch die Investitionen von Privatanleger/innen eingebracht wurde. Im Normalfall müsste ein Treuhänder das Erreichen des Finanzierungsbetrags kontrollieren. Doch mithilfe eines Smart Contract fallen diese Gebühren für die treuhänderische Verwaltung weg und der erreichte Betrag wird automatisch nach Erreichen der 30.000 Euro an das Startup weitergeleitet.

  1. Tokenisierung

Bei der Tokenisierung handelt es sich um eine Art Verbriefung von Eigentumsrechten an Gegenständen, Gütern, Kunstwerken, Sammlerstücken, Immobilien usw. Diese Eigentumsrechte werden in gleichgroße Anteile – die „Token“ – unterteilt. Die Anteile sind vergleichbar mit Aktienanteilen an einem Unternehmen. Während jedoch die Ausgabe von Aktien zur Finanzierung eines Unternehmens mit großen rechtlichen und administrativen Hürden verbunden ist und damit für kleine Unternehmen oder Startups häufig nicht infrage kommt, ist der Zugang zum Kapitalmarkt durch die Ausgabe von Token deutlich einfacher.

Für den Hamburger Smartphone Banking-Anbieter Tomorrow beispielsweise haben sich diese niedrigen Einstieghürden bereits ausgezahlt: 2020 sammelte das Startup im Ramen einer Crowdinvesting-Kampagne über die Plattform wiwin.de innerhalb weniger Stunden insgesamt 3 Millionen Euro Kapital ein. Mit diesem Kapital baut Tomorrow sein Angebot im Bereich „Sustainable Finance“ weiter aus.

Die Plattform wiwin.de behandelt das Thema Blockchain Anwendung in der Praxis ausführlich in diesem Blogbeitrag.

 

Tokenisierung für digitale Wertpapiere

Die Tokenisierung ermöglicht also die Ausgabe digitaler Wertpapiere, die gegenüber dem klassischen Aktiengeschäft zahlreiche Vorteile bieten:

  1. Digitale Wertpapiere sind sicher, da die Tokenisierung auf der dezentralen Blockchain-Technologie basiert, die manipulationssicher ist.
  2. Es handelt sich um von den Aufsichtsbehörden anerkannte und damit vertrauenswürdige Wertpapiere. Die Übertragbarkeit ist gewährleistet.
  3. Für die Abwicklung sind keine Vermittler (Depotbanken, Zahlstellen, Clearstream) erforderlich, die zusätzlichen Kosten und eine höhere Abhängigkeit verursachen.
  4. Aus Sicht der Anleger/innen werden Transaktionen schneller und flexibler abgewickelt.
  5. Die Investition in kleinere Unternehmen und Startups – auch mit niedrigeren Beträgen – ist deutlich einfacher. So lassen sich vor allem junge Unternehmen mit hervorragenden „grünen“ Ideen besser finanzieren.

Philip Liesenfeld, Nachhaltigkeitsexperte und Prokurist bei WIWIN, eine der führenden deutschen Online-Plattformen für nachhaltige Investments, erklärt dazu: „Investoren sollten mehr darüber nachdenken, was mit ihrem investierten Kapital genau passiert und was sie damit bewirken könnten. Geldanlage in nachhaltige Projekte und Unternehmen ist ein möglicher Weg, einen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft zu leisten. Bei einer Investition über die innovative Blockchain-Technologie werden sogenannte Security Token für digitale Wertpapiere erzeugt, die einfach und flexibel übertragen und gehandelt werden können.“

So werden Blockchain-basierte Finanzinstrumente langfristig dem klassischen Wertpapierhandel ebenbürtig werden und sich zum Anlageverfahren der Zukunft entwickeln, denn sie sind vertrauenswürdig, kosteneffizient und flexibel.



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