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Du willst die Trivago-Aktie kaufen? Darauf musst du jetzt achten!

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
09.05.2021, 09:52  |  866   |   |   

Im Sommer 2017 hatte die Trivago-Aktie (WKN: A2DH0T) ihren Höhepunkt erreicht. Das Unternehmen aus Düsseldorf wurde als eine der größten deutschen Internetfirmen gefeiert. Doch seitdem rauschte der Aktienkurs um nahezu 88 % nach unten.

Die Coronakrise hat natürlich jede Chance auf Erholung zunichtegemacht. Heute notiert die Aktie bei 2,94 Euro (Stand: 7. Mai 2021). Was können wir Investoren von der Reise-Vermittlungsplattform noch erwarten?

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Wertschöpfung durch Marketing

Trivago fährt ein Arbitrage-Geschäftsmodell. Auf seiner Plattform generiert das Unternehmen Leads, das heißt Kontaktdaten reisewilliger und urlaubshungriger Kunden. Diese Daten werden im zweiten Schritt weitervermittelt an die Reiseanbieter und Hotelketten.

Einnahmen generiert Trivago aus den Provisionen der Anbieter abzüglich der Kosten für die eingesammelten Leads. Diese Differenz ist die Arbitrage.

Das frühe Wachstum wurde mit hohen Ausgaben im Performance Marketing erkauft. Diese Schiene wird bis heute durchgezogen. Trivago skaliert zum größten Teil durch TV-Spots und dank Suchmaschinen-Marketing (SEA).

Die Marge solcher Modelle kann hoch sein

Im Fall von Trivago pendelte die Bruttomarge in den letzten sechs Geschäftsjahren zwischen 95 und 99 %.

Allein mit der Profitabilität will es noch nicht so recht klappen. Allein im Jahr 2019 erreichten die Düsseldorfer kurz den grünen Bereich. Die Nettomarge lag damals bei 2,1 %.

Erfreulich: Trotz der schwierigen Coronalage generierte Trivago im vergangenen Geschäftsjahr einen positiven Free Cashflow von 2 Mio. Euro. Das gibt etwas Hoffnung für die kommenden Monate.

Das Jahr 2021 begann auch für Trivago mit Herausforderungen

In den wichtigen Märkten sind Reisebeschränkungen und Lockdowns weiterhin aktiv. Insbesondere das Segment Developed Europe verbuchte eine sehr eingeschränkte Reiseaktivität.

In Lateinamerika war ab Februar der übliche saisonale Rückgang zu beobachten – allerdings deutlich intensiver als in den Vorjahren. In den USA belebte sich die Reisenachfrage dagegen bereits im Februar und verbesserte sich im März nochmals deutlich.

Weltweit erholen sich die Zahlen nur sehr langsam. Insbesondere interkontinentale Reisen werden kaum nachgefragt. Eine signifikante Erholung ist jedoch bei Naturreisen und Strandurlauben zu beobachten.

Trivago hat seine Marketing-Aktivitäten entsprechend angepasst

In den USA wurden auch wieder erste TV-Werbespots ausgestrahlt. Auf globaler Ebene hat Trivago sein Marketing-Budget im ersten Quartal 2021 jedoch deutlich gekürzt.

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