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3 News von der Biontech-Aktie

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
11.05.2021, 08:16  |  499   |   |   

Wer im Dezember 2019 Biontech (WKN: A2PSR2)-Aktien gekauft hat, kann sich bisher glücklich schätzen. Seitdem sind sie bereits mehr als 375 % gestiegen (10.05.2021). Auch zuletzt konnte das Mainzer Unternehmen über drei positive Entwicklungen berichten.

1. Biontech plant neuen Singapur-Standort

Biontechs Expansion setzt sich weiter fort. So gab das Unternehmen zuletzt bekannt, in Singapur eine neue Niederlassung gründen zu wollen. Darüber hinaus wird hier eine hochmoderne automatisierte Produktionsanlage mit etwa 80 Angestellten entstehen. Ihr Bau soll noch in diesem Jahr (2021) beginnen und bis 2023 fertiggestellt sein. Im Anschluss können hier jährlich mehrere Hundert Mio. Impfdosen produziert werden.

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Biontech möchte von Singapur aus zukünftig den asiatisch-pazifischen Raum mit mRNA-Impfstoffen versorgen. Das Unternehmen wird bei seinen Bemühungen vom Singapore Economic Development Board unterstützt. Der Standort ist zudem aus steuerlicher Sicht sehr interessant.

„Mehrere Knotenpunkte in unserem Produktionsnetzwerk zu haben, ist ein wichtiger strategischer Schritt, um unsere globale Präsenz und Fähigkeiten auszubauen. Singapur bietet ein hervorragendes Geschäftsklima, eine wachsende Biotechnologie-Industrie und eine reiche Talentbasis“, so Biontechs Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Ugur Sahin. Neben Cambridge (USA) wird Singapur zum zweiten wichtigen internationalen Standort für das Unternehmen.

2. Biontech und Fosun Pharma gründen Joint Venture

Neben Pfizer (WKN: 852009) schloss Biontech sehr früh im vergangenen Jahr mit Shanghai Fosun Pharma (WKN: A1J68D) eine Kooperation. Fosun übernimmt für Biontech beispielsweise den Vertrieb innerhalb Chinas.

Nun bauen die Firmen ihre Zusammenarbeit weiter aus. Für 200 Mio. US-Dollar wird in Shanghai ein Gemeinschaftsunternehmen entstehen, an dem beide zu 50 % beteiligt sein werden. Es ist zunächst auf 15 Jahre angelegt. Im Zuge dessen wird in Shanghai eine weitere Anlage entstehen, die eine jährliche Produktionskapazität von bis zu einer Mrd. Impfdosen besitzen wird.

3. EU erwirbt bis zu 1,8 Mrd. weitere Impfdosen

Die Europäische Union (EU) favorisiert zunehmend Biontechs COVID-19-Impfstoff. So wurden nun weitere 900 Mio. Dosen verbindlich bei Biontech bestellt. Zusätzliche 900 Mio. können über eine Option nachgeordert werden. Der Vertrag besitzt einen Wert von 35,1 Mrd. Euro, wobei die Kosten je Dosis bei 19,50 Euro liegen.

Die EU möchte bis 2023 vor allem Kinder impfen und bei den Erwachsenen für Auffrischungsimpfungen vorsorgen. Mit dem Vertrag werden auch Impfstoffanpassungen an neue Virusmutationen mit abgedeckt. Deutschland wird von den 900 Mio. Dosen 165 Mio. erhalten. Weitere Verträge könnten später folgen.

Der Impfstoff von AstraZeneca (WKN: 886455) bleibt hingegen zunächst von weiteren Nachbestellungen ausgeschlossen. Der aktuelle Vertrag, der im Juni 2021 endet, wird nicht verlängert. Grund sind vor allem Lieferrückstände, die an der Zuverlässigkeit der Firma zweifeln lassen. Zudem traten vor allem bei Frauen vereinzelte Hirnvenenthrombosen auf.

Biontech profitiert von diesen drei neuen Entwicklungen und setzt so seinen bisher erfolgreichen Weg weiter fort.

Der Artikel 3 News von der Biontech-Aktie ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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