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ROUNDUP 2 Lockdown belastet Elektronikhändler Ceconomy

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
11.05.2021, 12:11  |  215   |   |   

(neu: Kursentwicklung, Hintergrund Media-Saturn)

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der anhaltende Lockdown insbesondere im deutschen Heimatmarkt belastet den Elektronikhändler Ceconomy weiter schwer. "Der zweite Lockdown ist deutlich länger und tiefgreifender als der erste vor einem Jahr", sagte der scheidende Vorstandsvorsitzende Bernhard Düttmann am Dienstag bei der Vorlage der Zahlen für das zweite Geschäftsquartal (per Ende März). Positiv entwickelt sich weiterhin der Online-Handel.

Die Anleger zogen am Vormittag die Notbremse. Nach einem moderat schwächeren Start sackten die Aktien zwischenzeitlich um rund 16 Prozent ab auf ein Tief seit Mitte Dezember. Gegen Mittag ging es noch um gut zwölf Prozent abwärts auf 4,256 Euro. Damit sind die Kursgewinne der Aktie im Zuge der Einigung mit der Kellerhals-Familie auf eine Komplettübernahme der Media-Saturn-Elektronikmärkte weg.

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Mitte Dezember war bei Ceconomy auch noch etwas Euphorie für bald beginnende Corona-Impfungen und die damit verbundene Hoffnung auf Lockerungen spürbar. Wie sich nun im Quartal zeigte, belastet vor allem der in Deutschland anhaltende Lockdown das Unternehmen aber weiter schwer. Ceconomy wagt deshalb weiter keine konkrete Prognose. Analyst Clément Genelot von Bryan Garnier sieht die durchschnittlichen Markterwartungen nach wie vor für zu hoch an.

In den Monaten Januar bis März sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 4,6 Milliarden auf 4,3 Milliarden Euro, wie die Muttergesellschaft der Ketten MediaMarkt und Saturn in Düsseldorf mitteilte. Bereinigt um Währungseffekte sowie Portfolioveränderungen lag der Rückgang bei 5,7 Prozent. Während in Deutschland und in den Niederlanden die Läden weitgehend geschlossen blieben, entwickelte sich das Geschäft in Ländern wie Italien, Türkei, Schweden und Spanien, die nicht von flächendeckenden temporären Marktschließungen betroffen waren, "sehr positiv", wie es hieß.

Ende April waren immer noch 42 Prozent der Läden geschlossen, mehr als die Hälfte der betroffenen Häuser liegt in Deutschland. Die Corona-Pandemie sorgt dabei weiterhin für die Verlagerung der Nachfrage in das Internet. Der Online-Umsatz wurde im Quartal mehr als verdoppelt und machte mit 2,1 Milliarden Euro nahezu die Hälfte des Konzernumsatzes aus.

Wegen der weitgehenden Schließungen im wichtigen Heimatmarkt sowie in den Niederlanden sackte das operative Ergebnis weiter ab. Einsparungen sowie staatliche Unterstützung wie das Kurzarbeitergeld konnten dies nicht vollständig ausgleichen. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (bereinigtes Ebit) rutschte mit 146 Millionen Euro tiefer in die Verlustzone nach einem Minus von 131 Millionen ein Jahr zuvor. Analysten hatten jedoch mit einem leicht höheren Verlust gerechnet.


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