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    SDAX  218  0 Kommentare JOST startet stark, Prognose bestätigt

    Die JOST Werke AG (ISIN: DE000JST4000, einer der weltweit führenden Hersteller und Lieferanten von sicherheitsrelevanten Systemen für die Nutzfahrzeugindustrie, veröffentlicht heute den Zwischenbericht für das 1. Quartal 2021.

    Joachim Dürr, Vorstandsvorsitzender der JOST Werke AG, sagt: „Die Nachfrage nach unseren Produkten ist weltweit sehr hoch. Wir konnten im 1. Quartal 2021 den Umsatz und den Gewinn gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern. Insbesondere China und die restliche Asien-Pazifik-Afrika-Region gaben uns einen starken Rückenwind. Mit unserer Kundennähe und hohen Flexibilität sind wir in der Lage, von den positiven Markttrends in Transport und Landwirtschaft zu profitieren und weiter profitabel zu wachsen.“

    Kräftiges Umsatz- und Ergebniswachstum in allen Regionen

    Die starke Wachstumsdynamik, die JOST bereits Ende 2020 spüren konnte, setzte sich Anfang 2021 weiter fort. Der Bedarf an LKW, Anhängern und landwirtschaftlichen Frontladern stieg im Laufe des 1. Quartals weiter. So konnte JOST trotz der anhaltenden Pandemie und den damit verbundenen Unsicherheiten im 1. Quartal 2021 den Umsatz um 34,2 % auf 257,3 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr steigern (Q1 2020: 191,8 Mio. EUR).

    Im Transportbereich konnte JOST den Umsatz um 25,2 % auf 198,3 Mio. EUR erhöhen (Q1 2020: 158,4 Mio. EUR). Im Agrarbereich ist der Umsatz in den ersten drei Monaten um 76,6 % auf 59,0 Mio. EUR gestiegen (Q1 2020: 33,4 Mio. EUR). Die Vergleichbarkeit zum Vorjahr ist im Agrarbereich nur eingeschränkt möglich, da die Ålö-Gruppe erst mit Wirkung zum 1. Februar 2020 konsolidiert wurde. Berücksichtigt man die Umsatzerlöse von Ålö aus Januar 2020, ist der gesamte Landwirtschaftsbereich im 1. Quartal 2021 verglichen mit dem 1. Quartal 2020 um 23,7 % gewachsen. Durch das starke Umsatzwachstum konnte JOST den operativen Hebel der Fixkostendegression deutlich verbessern und das bereinigte EBIT gegenüber dem Vorjahr auf 29,8 Mio. EUR verdoppeln (Q1 2020: 14,7 Mio. EUR). Das bereinigte EBITDA stieg um 68,6 % auf 37,1 Mio. EUR (Q1 2020: 22,0 Mio. EUR). Die bereinigte EBIT-Marge stieg um 3,9 Prozentpunkte auf 11,6% (Q1 2020: 7,7 %) und die bereinigte EBITDA-Marge kletterte um 2,9 Prozentpunkte auf 14,4 % (Q1 2020: 11,5 %).

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    In Europa konnte der Konzern den Umsatz im 1. Quartal 2021 um 26,6 % auf 155,5 Mio. EUR erhöhen (Q1 2020: 122,8 Mio. EUR). Das bereinigte EBIT stieg überproportional zum Umsatz um 56,1 % auf 16,5 Mio. EUR insbesondere aufgrund der höheren Produktionsauslastung bei relativ konstanten Verwaltungs-, Vertriebs- und Entwicklungskosten (Q1 2020: 10,6 Mio. EUR). Die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich um 2,0 Prozentpunkte auf 10,6 % (Q1 2020: 8,6%).

    In Nordamerika wuchs der Umsatz im 1. Quartal 2021 um 23,0 % auf 55,3 Mio. EUR (Q1 2020: 44,9 Mio. EUR). Das operative Ergebnis wurde jedoch schon durch den Anstieg der Stahl- und Logistikkosten belastet. Insbesondere im Agrarbereich haben die Engpässe in den Logistikketten und die begrenzten Transportkapazitäten von Asien nach Nordamerika das Ergebnis teilweise geschmälert. JOST konnte dennoch das bereinigte EBIT in Nordamerika im Einklang mit dem Umsatz um 25,9 % auf 4,1 Mio. EUR steigern (Q1 2020: 3,3 Mio. EUR) und die bereinigte EBIT-Marge um 0,2 Prozentpunkte auf 7,5 % leicht verbessern (Q1 2020: 7,3 %).

    Das stärkste Wachstum erzielte JOST in Asien-Pazifik-Afrika (APA). Der Konzern konnte den Umsatz in der Region um 93,5 % auf 46,6 Mio. EUR nahezu verdoppeln und damit einen neuen Umsatzrekord erreichen (Q1 2020: 24,1 Mio. EUR). Die kräftige Steigerung gegenüber dem Vorjahr ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass JOST im Vergleichsquartal des Vorjahres durch die pandemiebedingte Schließung des Produktionsstandorts in Wuhan/China besonders stark von den negativen Auswirkungen der Pandemie betroffen war. Die deutlich bessere Auslastung in allen Produktionswerken erlaubte JOST, das bereinigte EBIT in APA im 1. Quartal 2021 auf 8,2 Mio. EUR zu vervielfachen (Q1 2020: 0,3 Mio. EUR). Die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich um 16,4 Prozentpunkte auf 17,5 % signifikant (Q1 2020: 1,1 %).

    Positives Ergebnis nach Steuern erwirtschaftet

    Das Finanzergebnis verbesserte sich im 1. Quartal 2021 auf -1,1 Mio. EUR gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres (Q1 2020: -6,8 Mio. EUR). Diese Verbesserung ist überwiegend darauf zurückzuführen, dass das 1. Quartal des Vorjahres durch nicht-liquiditätswirksame Effekte aus der Bewertung von Fremdwährungsdarlehen besonders stark belastet wurde.

    Das bessere Finanzergebnis und die starke Erhöhung des operativen Ergebnisses führten zu einem signifikanten Anstieg des Ergebnisses nach Steuern im 1. Quartal 2021. JOST konnte einen Gewinn nach Steuern von 18,9 Mio. EUR erzielen (Q1 2020: -4,1 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie betrug 1,27 EUR (Q1 2020: -0,28 EUR).

    Bereinigt um Sondereffekte (überwiegend nicht-liquiditätswirksame Effekte auf Kaufpreisallokationen) wuchs das Ergebnis nach Steuern im 1. Quartal 2021 auf 20,1 Mio. EUR (Q1 2020: 5,7 Mio. EUR) und das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg auf 1,35 EUR (Q1 2020: 0,39 EUR).

    Verschuldungsgrad (Leverage) weiter verbessert

    Durch die gute Geschäftsentwicklung stieg das Eigenkapital des Konzerns in den ersten drei Monaten des Jahres um 7,9 % auf 286,1 Mio. EUR (31. Dezember 2020: 265,2 Mio. EUR). Hierdurch erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf 29,7 % (31. Dezember 2020: 28,3 %).

    JOST hat im Laufe des 1. Quartals 2021 finanzielle Verbindlichkeiten in Höhe von 13,0 Mio. EUR zurückgeführt. Dementsprechend reduzierten sich die liquiden Mittel im Laufe des Quartals auf 95,7 Mio. EUR gegenüber dem 31. Dezember 2020 (31. Dezember 2020: 108,3 Mio. EUR). Die Nettoverschuldung blieb nahezu unverändert bei 207,5 Mio. EUR (31. Dezember 2020: 207,6 Mio. EUR). Durch den starken Anstieg des bereinigten EBITDA verbesserte sich die Leverage-Ratio (Verhältnis zwischen Nettoverschuldung und bereinigtem EBITDA der letzten zwölf Monate) auf 1,76x (31. Dezember 2020: 1,997x).

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    In den ersten drei Monaten 2021 stieg das Working Capital um 30,1 % auf 173,0 Mio. EUR entsprechend der Erhöhung der Umsatzerlöse (31. Dezember 2020: 133,0 Mio. EUR). Das Verhältnis vom Working Capital zum Umsatz der letzten zwölf Monate blieb nahezu unverändert bei 20,1 % (Q1 2020: 20,0 %). Hauptgrund dieser Entwicklung waren die ebenfalls gestiegenen Umsätze.

    Der Free Cashflow (Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit abzüglich Auszahlung für die Beschaffung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten) belief sich auf +1,6 Mio. EUR (Q1 2020: +18,2 Mio. EUR). Die Reduktion ist auf das stark gestiegene Geschäftsvolumen und den damit verbundenen Anstieg des Working Capitals zurückzuführen. Die Investitionen im 1. Quartal 2021 gingen um 3,9 % auf 3,9 Mio. EUR leicht zurück (Q1 2020: 4,1 Mio. EUR). Das Verhältnis von Investitionen zum Umsatz betrug 1,5 % (Q1 2020: 2,1 %).

    Dr. Christian Terlinde, Finanzvorstand der JOST Werke AG, sagt: „Wir haben einen vielversprechenden Start in das Jahr 2021 erlebt. Im vergangenen Geschäftsjahr hatten wir trotz der Pandemie viele Maßnahmen zur Effizienzverbesserung durchgeführt und vorhandene Liquidität zur Schuldentilgung eingesetzt. Die positiven Effekte hieraus spiegeln sich im stark gestiegenen Konzerngewinn wider.“

    Ausblick für das Geschäftsjahr 2021 bestätigt

    Nach dem erfolgreichen 1. Quartal 2021 blickt JOST weiterhin zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Der Konzern rechnet 2021 mit einem Umsatzwachstum in niedrigem zweistelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr (2020: 794,4 Mio. EUR). Das bereinigte EBIT soll überproportional zum Umsatz im niedrigen zweistelligen Prozentbereich steigen (2020: 73,2 Mio. EUR) und die bereinigte EBIT-Marge soll sich im Vergleich zum Vorjahr verbessern (2020: 9,2%).

    Diese Prognose steht unter der Prämisse, dass im Geschäftsjahr 2021 keine langanhaltenden Werksschließungen bei JOST oder bei wichtigen JOST-Kunden oder -Lieferanten stattfinden. Sie setzt ebenfalls voraus, dass sich die weltweite konjunkturelle Lage nicht unerwartet und rapide verschlechtert.


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