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Aktien Continental kämpft mit der Chipkrise – Aktie startet Abwärtstrend

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Gastautor: Dennis Austinat
13.05.2021, 07:49  |  427   |   

Der Automobilzulieferer Continental fürchtet nach einem guten Start ins neue Jahr eine hohe Unsicherheit aufgrund der Chip-Krise. Die kommenden Monate sind eine Herausforderung – auch für die Aktie.

Ein Problem sieht Conti-Chef Nikolai Setzer in der fehlenden Lieferung von Elektronikbauteilen. Darüber hinaus lägen die Gründe in einer hohen Marktvolatilität, bedingt durch die Corona-Krise sowie im Anstieg der Rohstoffpreise. „Insbesondere der für uns wichtige europäische Automarkt bewegt sich noch deutlich unter dem Rekordniveau von 2017. Auch das Niveau von 2019 hat der Markt noch nicht wieder erreicht“ , so Setzer. Wegen höherer Kautschukpreise allein rechne Continental im Reifengeschäft inzwischen mit einer Belastung von 350 Mio. Euro statt der früher erwarteten 200 Mio. Euro. 

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Für das Gesamtjahr prognostiziert Continental nun aufgrund der im September bevorstehenden Abspaltung der Antriebssparte Vitesco einen Umsatz von 32,5 bis 34,5 Mrd. Euro, statt wie bisher 40,5 bis 42,5 Mrd. Euro. Die operative Rendite soll mit sechs bis sieben Prozent einen Prozentpunkt höher ausfallen als vor der Abspaltung.

In den ersten drei Monaten des Jahres legte der Konzernumsatz um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 10,3 Mrd. Euro zu. Das bereinigte operative Ergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 834 Mio. Euro und damit um 92,5 Prozent. Die bereinigte operative Marge verdoppelte sich fast auf 8,1 Prozent. Das Nettoergebnis belief sich auf 448 Mio. Euro und damit um 156 Mio. Euro mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Continental-Aktie im Abwärtstrend

Die Aktie von Continental dreht nach Monaten der Erholung abwärts. Der mittelfristige Aufwärtstrend seit dem Corona-Crash wurde schon vor einiger Zeit nach unten durchbrochen. Nun ist auch die Unterstützung bei 115 Euro geknackt worden und die Continental-Aktie hat einen kurzfristigen Abwärtstrend ausgebildet. Auch der MACD (Momentum) ist wieder abwärts gerichtet. Die nächste Unterstützung bei rund 108 Euro dürfte daher bald getestet werden, knapp darunter verläuft die 200-Tagelinie (rot). 

 


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Disclaimer

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Gastautor

Dennis Austinat
Deutschlandchef, eToro
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Dennis Austinat ist gebürtiger Hamburger und arbeitete in verschiedenen Positionen als Promotion- und Marketing-Manager sowie Key Note Speaker für eine internationale Promotion-Tour. In dieser Funktion hielt er Veranstaltungen in über 30 Ländern ab. Seit 2010 arbeitete er als Regional Manager für mehrere FinTech-Unternehmen in Israel. 2016 übernahm er die Rolle des Deutschlandchefs bei eToro. Advertisement

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