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Probleme bekämpfen, Welt verbessern, Rendite sichern?

Gastautor: Daniel Saurenz
14.05.2021, 09:49  |  151   |   |   

Hunger, Armut, Klimawandel und Ressourcenknappheit beschäftigen die Welt auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie. Obwohl die zahlreichen Shut- und Lockdowns rund um den Globus kurzfristig auch positive Auswirkungen in Sachen Umweltschutz zeigten, so haben sich viele Probleme weiter verschärft. Umso wichtiger ist es, dass sich neben Regierungen und nichtstaatlichen Einrichtungen (NGOs) auch Unternehmen für eine nachhaltige und sozialverantwortliche Wirtschaft einsetzen. Für engagierte Anleger könnten sich daraus interessante Investitionsmöglichkeiten ergeben. Vontobel bietet unter der WKN VA9QNW ein Strategie-Zertifikat auf den Megatrend Impact for Good-Index. 

Im vergangenen Jahr konnte die Erde erstmals seit langem wieder etwas aufatmen: Der Earth Overshoot Day (Welterschöpfungstag) fiel «erst» auf den 22. August – rund drei Wochen später als im Jahr zuvor. An diesem Tag hatte die Menschheit nicht nur mehr als das jährlich nachwachsende Volumen an natürlichen Ressourcen konsumiert, sondern auch mehr CO2 produziert, als die Wälder und Ozeane innerhalb eines Jahres absorbieren können. Diese Verschiebung nach hinten war eine direkte Folge des zeitweiligen Stillstands vieler Produktionsstätten und eines Großteils des Fernverkehrs. Das führte einerseits zu einem geringeren Ressourcenverbrauch und gleichzeitig zu einer Reduktion der ausgestoßenen Treibhausgase. Aber leider wird sich schon bald herausstellen, dass dieser Effekt nur kurzfristig war: Sobald wir die Pandemie einigermaßen im Griff haben, dürfte sich der Earth Overshoot Day wieder deutlich in Richtung Jahresmitte verschieben. Umwelt- und Nachhaltigkeitsexperten sind sich einig, dass dies schon in 2021 der Fall sein wird.

Verschärfung zahlreicher Probleme

Während die Corona-Pandemie mehrheitlich positive Auswirkungen auf unsere Umwelt hatte, traten andere Probleme noch deutlicher hervor: So schätzt das 2020 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Welternährungsprogramm, dass wegen COVID-19 weitere 132 Millionen Menschen ernsthaft von Hunger bedroht sind – zusätzlich zu den 680 Millionen, die schon vorher nicht genug zu essen hatten. Das Kinderhilfswerk UNICEF beklagte im März 2021 außerdem eine katastrophale Bildungskrise: Aufgrund von Schulschließungen seien weltweit mehr als 168 Millionen Kinder seit fast einem Jahr vom Unterricht ausgeschlossen; 214 Millionen Kinder hätten mehr als drei Viertel der Schulstunden verpasst. Gefährlich ist das nicht nur wegen der sich abzeichnenden Bildungslücke: Gerade in Drittwelt- und Schwellenländern sind Millionen von Kindern auf Schulmahlzeiten angewiesen, die nun wegfallen.

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