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Achtung bei Investments in Osmium!

Nachrichtenquelle: Markus Miller
14.05.2021, 14:03  |  1023   |   |   

Das Strafzins-Karussell dreht sich immer schneller. Mittlerweile kassieren rund 460 Banken und Sparkassen Negativzinsen für Guthaben auf dem Tagesgeld- oder Girokonto. Gut 410 Institute langen auch im Privatkundengeschäft zu. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung des Verbraucherportals biallo, das bundesweit die Konditionen von knapp 1.300 Geldhäusern unter die Lupe nimmt. Damit hat sich die Zahl seit Mitte 2019 weit mehr als verzehnfacht.

Die Negativzins-Thematik hat in diesem Jahr nochmal deutlich an Fahrt gewonnen. Allein seit Jahresanfang sind mehr als 150 Banken dazugekommen. Davon hat gut ein Drittel nur noch einen Freibetrag von 25.000 Euro oder weniger. 23 Banken und Sparkassen langen bereits ab dem ersten Euro zu. Meist beläuft sich das Verwahrentgelt auf 0,50 Prozent pro Jahr. Knapp ein Dutzend Banken setzt den Strafzins sogar höher als die EZB an.

Bedenkliche Tendenz: Die Freibeträge befinden sich im Sinkflug

Dass die Freibeträge in der Tendenz deutlich sinken, zeigen auch die jüngsten Beispiele der Onlinebanken 1822direkt und Comdirect, die den Freibetrag jeweils von 100.000 auf 50.000 Euro gesenkt haben. Die bundesweit größte Sparkasse, die Hamburger Sparkasse (Haspa), gewährt seit 1. Mai ebenfalls nur noch einen Freibetrag von 50.000 Euro. Zuvor lag die Schwelle bei 500.000 Euro.

Mit von der Partie ist seit Anfang April nun auch die Hypovereinsbank, die nach individueller Vereinbarung einen Freibetrag von 100.000 Euro auf dem Girokonto einräumt. Die Sparda-Bank Hannover will ab 1. Juli Strafzinsen ab 50.000 Euro einführen und wäre damit die sechste von insgesamt elf Sparda-Banken, die Negativzinsen für Guthaben bereits in die Tat umgesetzt haben. Vier weitere Sparda-Banken haben eine solche Maßnahme zumindest angekündigt oder in Erwägung gezogen, ohne dabei konkret zu werden. Einzig die Sparda-Bank Hessen schließt Negativzinsen für Sparer bislang noch aus.

Alternative Investments: Deutsche setzten auf wertvolle und negativzinsfreie Edelmetalle

Die aktuelle Goldstudie der Steinbeis-Hochschule Berlin, die gemeinsam mit der Reisebank AG durchgeführt wurde, belegt, dass das Vertrauen in das gelbe Edelmetall während der Corona-Krise weiter angewachsen ist. Interessant ist dabei der Aspekt, dass sich vor allem junge Menschen verstärkt für Edelmetalle als Anlageobjekte und Wertspeicher interessieren.

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