checkAd

Staatliche Umweltregulierung kann manchmal mehr schaden als nützen

Das Beispiel der deutschen Energiepolitik zeigt, dass staatliche Regulierung manchmal mehr schadet als nützt.

Besonders, wenn Populismus und Ideologie das Handeln der Politik bestimmen und nicht eine rationale Chancen-Risiken-Abwägung.

Entgegen der allgemeinen Wahrnehmung haben sich weltweit in den vergangenen Jahrzehnten die Bedingungen für die Umwelt in den meisten Bereichen (Luftreinhaltung, Wasserqualität usw.) dramatisch verbessert. Wer mehr darüber erfahren will, sollte die Bücher „Aufklärung jetzt“ von Stephen Pinker und „Factfulness“ von Hans Rosling lesen. Beide Bücher zeigen, dass es eine große Kluft zwischen der pessimistischen Wahrnehmung und der tatsächlichen Entwicklung im Licht der Fakten gibt. Diese positive Entwicklung ist hauptsächlich der weltweiten Verbreitung wirtschaftlicher Freiheit zuzuschreiben, denn – dies zeigen zahlreiche Untersuchungen: die Umweltstandards sind in wirtschaftlich freien Ländern weitaus besser als in unfreien.

Natürlich haben auch sinnvolle Umweltschutzvorschriften und Gesetze zur Verbesserung beigetragen. Auch überzeugte Anhänger des Kapitalismus wie etwa Friedrich August von Hayek oder Milton Friedman haben immer erklärt, dass der Staat natürlich Spielregeln – rechtliche Rahmenbedingungen – für die Wirtschaft schaffen sollte. Hayek betonte, marktwirtschaftliches Denken sei nicht mit einer „Laissez-fair“-Politik zu verwechseln. Doch, und dies geht meist vergessen, oft führen solche staatlichen Regeln zum Umweltschutz nicht zu dem gut gemeinten Ziel, sondern zum genauen Gegenteil. Daran sollte man denken, wenn jetzt in Deutschland hektisch mehr und mehr Planziele und Umweltregulierungen gefordert und beschlossen werden – ganz nach dem Motto: mehr hilft mehr.

Die dümmste Energiepolitik der Welt

Ein negatives Beispiel dafür, dass gut gemeint noch lange nicht gut gemacht ist, ist die deutsche Umwelt- und Energiepolitik. Zwischen 1957 und 2004 wurden in Deutschland etwa 110 kerntechnische Anlagen in Betrieb genommen. Im Mittelpunkt der Umweltbewegung in Deutschland stand in den 70er- und 80er-Jahren die Forderung nach einem Ausstieg aus der Kernenergie. Kein Thema wurde von den Umweltbewegung so sehr in den Mittelpunkt gestellt wie die Forderung, die Kernkraftwerke stillzulegen.

Seite 1 von 3


ANZEIGE

Broker-Tipp*

Über Smartbroker, ein Partnerunternehmen der wallstreet:online AG, können Anleger ab null Euro pro Order Wertpapiere erwerben: Aktien, Anleihen, 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag, ETFs, Zertifikate und Optionsscheine. Beim Smartbroker fallen keine Depotgebühren an. Der Anmeldeprozess für ein Smartbroker-Depot dauert nur fünf Minuten.

Lesen Sie das Buch von Rainer Zitelmann*:

* Wir möchten unsere Leser ehrlich informieren und aufklären sowie zu mehr finanzieller Freiheit beitragen: Wenn Sie über unseren Smartbroker handeln oder auf einen Werbe-Link klicken, wird uns das vergütet.


ANZEIGE

 

 

Wertpapier



0 Kommentare
Nachrichtenquelle: Rainer Zitelmann
 |  654   |   |   

Schreibe Deinen Kommentar

Disclaimer

Staatliche Umweltregulierung kann manchmal mehr schaden als nützen Das Beispiel der deutschen Energiepolitik zeigt, dass staatliche Regulierung manchmal mehr schadet als nützt. Besonders, wenn Populismus und Ideologie das Handeln der Politik bestimmen und nicht eine rationale Chancen-Risiken-Abwägung.



wallstreet:online KOSTENLOS AM PULS DER BÖRSE

Behalten Sie den Durchblick im Gebühren-Dschungel

Kostenlos & Exklusiv

Hiermit informieren wir Sie über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch die wallstreet:online AG und die Ihnen nach der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) zustehenden Rechte. Zu den Informationen


(siehe https://www.wallstreet-online.de/newsletter)

Jetzt abonnieren
 

Nachrichten zu den Werten

DatumTitel
20.05.22Der ÖRR kritisiert die klimaschädliche Bundeswehr
Tichys Einblick | Kommentare | Kohlendioxid
20.05.22AfD kritisiert 'gigantische' Neuverschuldung im Bundeshaushalt 2022
dpa-AFX | Weitere Nachrichten | Kohlendioxid
19.05.22Verband: Politikerautos sauberer - aber nicht sauber genug
dpa-AFX | Weitere Nachrichten | Kohlendioxid
19.05.22WDH: Länderchef-Vergleich: Kretschmann fährt am grünsten durch die Gegend
dpa-AFX | Weitere Nachrichten | Diesel
19.05.22Länderchef-Vergleich: Kretschmann fährt am grünsten durch die Gegend
dpa-AFX | Weitere Nachrichten | Diesel
18.05.22ROUNDUP 2/WMO: Vier von sieben Indikatoren für den Klimawandel auf Rekordniveau
dpa-AFX | Weitere Nachrichten | Kohlendioxid
18.05.22KORREKTUR/ROUNDUP/WMO: Vier Indikatoren für den Klimawandel auf Rekordniveau
dpa-AFX | Weitere Nachrichten | Kohlendioxid
18.05.22KORREKTUR/WMO:  Vier Indikatoren für den Klimawandel auf Rekordniveau
dpa-AFX | Weitere Nachrichten | Kohlendioxid
18.05.22ROUNDUP: WMO: Vier Indikatoren für den Klimawandel auf Rekordniveau
dpa-AFX | Weitere Nachrichten | Kohlendioxid
18.05.22WMO:  Vier Indikatoren für den Klimawandel auf Rekordniveau
dpa-AFX | Weitere Nachrichten | Kohlendioxid