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Zum IDAHOBIT - Mastercard und Fintech bunq bringen Karte mit True Name Feature nach Deutschland (FOTO)

Nachrichtenagentur: news aktuell
17.05.2021, 11:15  |  183   |   |   

Frankfurt/Main (ots) - Mastercard und bunq bringen am Internationalen Tag gegen
Homophobie, Biphobie, Intersexphobie und Transphobie (IDAHOBIT) eine Bezahlkarte
mit True Name Feature nach Deutschland. Menschen aus der Transgender- und
nicht-binären Community können mit diesem Feature ihre selbst gewählten Namen
auf einer Bezahlkarte angeben. Nach der erfolgreichen Einführung im Jahr 2019 in
den USA ist bunq nun der erste Kartenherausgeber, der das True Name Feature in
Deutschland und weiteren 29 Ländern Europas anbietet.* Mastercard Kredit- und
Debitkarteninhaber:innen von bunq können die Karte ab sofort beantragen.

Weltweit gibt es viele Menschen, die sich nicht mit dem Namen in ihrem Ausweis
identifizieren können. Vor allem für Transgender-Personen und nicht-binäre
Menschen führt das oft zu unangenehmen Situationen. In einer Studie sagte fast
ein Drittel (32 %) der Befragten, dass ihnen Dienstleistungen verweigert, sie
belästigt oder gar angegriffen wurden.** Wer den Namen amtlich ändern möchte,
muss einen langwierigen und bürokratischen Prozess auf sich nehmen.
Selbstbestimmung und Zugang sind für die LGBTQIA+-Community von entscheidender
Bedeutung. Mastercard hat deshalb das True Name Feature entwickelt, damit es
Menschen auf einfache Weise möglich ist, den selbst gewählten Namen auf der
Bezahlkarte anzugeben.

"Unser Unternehmen steht für Inklusion. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass
alle Menschen Zugang zu Finanzprodukten haben, die ihre wahre Identität
widerspiegeln", sagt Mark Barnett, President von Mastercard Europe . "Durch das
True Name Feature können Transgender-Personen und nicht-binäre Menschen ihren
selbst gewählten Namen auf ihre Karte setzen lassen, um diese sicher, einfach
und mit Stolz zu nutzen. Wir freuen uns sehr, dass bunq die Karte ab sofort in
Europa anbietet und hoffen, dass sich auch weitere Kartenherausgeber dafür
begeistern werden."

Nicolette Fountaris, Comedian und Autorin , sagt: "Bisher war für mich etwas so
Alltägliches wie das Bezahlen an der Kasse regelmäßig ein Moment der
Bloßstellung. Immer wieder gefragt zu werden, wer die Person auf der Karte sei,
ist unglaublich schmerzhaft. Eine Bezahlkarte zu haben, die meiner wahren
Identität entspricht, ist eine Befreiung. Deshalb unterstütze ich die True Name
Initiative von Mastercard und bunq aus ganzem Herzen."

Ali Niknam, CEO von bunq, sagt: "Wir bei bunq glauben an Vielfalt, denn unsere
Gesellschaft ist bunt. Mit dem True Name Feature können wir durch eine kleine
Veränderung eine große Wirkung erzielen: Menschen befähigen, selbstbestimmt zu
sein und so zu leben, wie sie es wollen."
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