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BYD setzt Buffetts E-Mobility-Aktivitäten unter Strom!

Gastautor: Armin Brack M.A.
17.05.2021, 15:33  |  4165   |   |   

Die Aktivitäten von Warren Buffett stehen unter besonderer Beobachtung, gilt „das Orakel von Omaha“ doch als der beste Investor aller Zeiten.

Nachdem lange Zeit Wachstums-Aktien den Ton an der Börse angaben, schienen Buffetts Erfolgstage gezählt, denn in den letzten Jahren blieb die Performance seiner Berkshire-Aktie hinter der des S&P 500 zurück.

Doch Technologie-Aktien korrigieren und Value-Aktien haben Auftrieb. So auch Buffetts A-Aktie, die mit 435.000 US-Dollar gerade ein neues Allzeithoch markierte. Das Konglomerat ist eine Sammlung aus Industrie- und Finanz-Werten, es enthält die Eisenbahn Burlington Northern Santa Fe (BNSF), BH Energy (vormals MidAmerican Energy), General Re, Geico und weitere Versicherungs-Unternehmen, Immobilien-Makler und Auto-Vertriebe, Möbel-Märkte, Duracell, den Luft- und Raumfahrt-Konzern Precision Castparts und natürlich das große Aktien-Portfolio mit gewichtigen Anteilen an American Express, Coca Cola, Bank of America, Kraft Heinz und Apple.

Dabei sind Technologie-Werte wie Apple gar nicht Buffetts Spezialgebiet. Aber eine der Stärken bei Berkshire Hathaway ist, dass die beiden „Grandseigneurs“ Buffett und Munger nicht darauf beharren, alle Ideen selbst auszubrüten, sondern auf einige sehr erfolgreiche Impulsgeber zurückgreifen können. Wie den designierten CEO Greg Abel, den Chef der Versicherungs-Sparte Ajit Jain, sowie die beiden „Investment-Leutnants“ Todd Combs und Ted Weschler, die jeweils eigene milliardenschwere Portfolios betreuen. Und früher gehörte auch David Sokol dazu, der sich mit Munger um den Einstieg beim unbekannten chinesischen Autobauer BYD verdient machte.

BYD-Investment ist Mungers Baby

Der chinesische Misch-Konzern BYD erzählt in den 25 Jahren seines Bestehens eine beeindruckende Wachstumsgeschichte. Zu seinen Aktionären gehört schon seit vielen Jahren auch Berkshire Hathaway, deren Anteil Ende 2020 bei 8,25 Prozent lag.

Hinweis: Verwirrenderweise findet man auch Angaben, Buffett halte rund 15 Prozent der Anteile. Aber dies bezieht sich ausschließlich auf die in Hongkong gelisteten H-Aktien.

Vor 13 Jahren überzeugte Charlie Munger seinen Partner Buffett in das relativ unbekannte chinesische Automobil-Unternehmen „Build Your Dreams“ zu investieren. Munger glaubte an das Management des Unternehmens, vor allem Macher Wang Chuan-Fu, und er war der Meinung, dass das Unternehmen unglaublich gut positioniert war, um von der sich verändernden Automobil-Industrie zu profitieren.

Buffett schickte Sokol 2009 nach China, um BYD auf Herz und Nieren zu überprüfen. Und er ließ sich überzeugen. Berkshire hat daraufhin 232 Millionen US-Dollar in BYD investiert und dafür 10 Prozent der Anteile erhalten. Buffett wollte sogar 25 Prozent kaufen, aber der Gründer verweigerte sich; Buffett war weder pikiert noch enttäuscht, sondern wertete dies als Vertrauensbeweis.

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