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HUK-COBURG Mobilitätsstudie 2021 Corona-Erfahrung lässt Deutsche an gängigen Mobilitätskonzepten zweifeln (FOTO)

Nachrichtenagentur: news aktuell
18.05.2021, 09:15  |  190   |   |   

Coburg (ots) -

- Weitere Kostenschübe befürchtet
- In Berlin, Bremen und Hamburg dreht die Meinung besonders stark
- E-Autos steigen rasant in der Gunst

Zielen Mobilitätskonzepte für die Zukunft, die vor allem ein Zurückdrängen des
Autos beinhalten, nach den Erfahrungen der Corona-Zeit noch in die richtige
Richtung? Erhebliche Zweifel daran ergibt jetzt eine bundesweit erstmalige
repräsentative Bevölkerungsbefragung zeitgleich in allen 16 Bundesländern.

Befragt wurden mehr als 4.000 Personen ab 16 Jahren repräsentativ nach Alter und
Geschlecht im Februar 2021, also ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie. Die
wichtigsten Ergebnisse: Bei der Auswahl von Verkehrsmitteln stehen für die
Deutschen inzwischen die Kriterien Kosten, Schnelligkeit und Flexibilität mit
weitem Abstand vor allen anderen. Entsprechend fordert eine Mehrheit der
Bevölkerung an erster Stelle von Mobilitätskonzepten für die Zukunft, dass
"Mobilität bezahlbar wird für breite Bevölkerungskreise" und die "Kosten für
Mobilität insgesamt sinken". Diese Ziele werden in Summe zu über 50 Prozent
häufiger genannt als etwa "CO2-Neutralität" oder "mehr Verkehrssicherheit" auf
den Rangplätzen drei und vier. Schon rund jeder zweite Deutsche befürchtet als
größte Gefahr künftiger Konzepte "steigende Kosten für Mobilität". Nur 27
Prozent Nennung bekommt bundesweit dagegen ein zu geringer Umweltschutz als
zweitgrößte Sorge. "Die Mobilitätskosten, von der Bahn über Kraftstoff bis hin
zum öffentlichen Nahverkehr, sind in den vergangenen 20 Jahren stark gestiegen.
Als marktführender Kfz-Versicherer beobachten wir das ebenfalls bei der Höhe von
Kfz-Schadenkosten", erklärt Dr. Jörg Rheinländer, Vorstand bei der HUK-COBURG.
"Wenn jetzt, nach den Corona-Erfahrungen, die Menschen endlich sinkende Kosten
für ihre Mobilität einfordern, muss sich das auch in Konzepten für die Zukunft
widerspiegeln."

Corona bringt starke Veränderungen

Bei mehr als jedem vierten Befragten in Deutschland hat sich durch die
Corona-Erfahrungen die Einstellung bei der Auswahl von Verkehrsmitteln
verändert. In den Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg ist es sogar im
Schnitt jeder Dritte. "Ich hätte vor der Corona-Erfahrung nicht erwartet, dass
ein Auto für mich einen solchen Wert als Verkehrsmittel einmal haben könnte."
Nirgends sagen das jetzt etwa so viele wie in Berlin. "Ich hatte vor der
Corona-Zeit beabsichtigt, das Auto weniger zu nutzen, das mache ich jetzt aber
nicht." Diese Aussage ist nun bundesweit am häufigsten in Bremen zu hören
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