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Flex-Offices Flex-Offices - gesteigerte Produktivität bei gleichbleibender Lebensqualität

Von Peyvand Jafari, Geschäftsführender Gesellschafter, CREO Group

Der Trend zum Flex-Office ist an sich kein neuer, doch die Pandemie hat dieses Konzept mit Sicherheit ein großes Stück vorangetrieben und verändert. Die Nachfrage nach flexiblen Arbeitsplatzstrukturen und Büroflächen steigt weiterhin enorm - und das nicht nur in den Top-Lagen der Big-7-Metropolen. Zunehmend erweitern namenhafte Betreiber ihren Fokus auf die immer beliebter werdenden B-Standorte - die Konkurrenz wächst stetig. Keine Frage, der Markt ist ähnlich wie der Wohnungsmarkt von einer akuten Flächenknappheit betroffen, und zwischen den einzelnen Anbietern ist vor allem in den innerstädtischen Lagen ein großer Konkurrenzkampf entbrannt. Indes halten die sekundären Lagen enorme Marktpotenziale bereit. Laut einer Analyse von JLL gehören Nürnberg, Essen und Hannover zu den Top-B-Städten mit den meisten flexiblen Büroflächen - Tendenz steigend.

Flexible-Office und Shared-Desks sind Begriffe, die momentan in aller Munde sind. Unternehmen bewegen sich weg vom traditionellen großflächigen Büro in der Innenstadt, hin zu kleineren Satellitenbüros in den Randlagen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Unternehmenszentralen in den Central Business Districts vollständig aufgelöst werden. Vielmehr geht der Trend zur Verkleinerung der Flächen und Vergrößerung des Community-Gedankens. Mitarbeiter sind damit nicht mehr gezwungen, tägliche Pendeleien vom Wohnort in die Stadt auf sich zu nehmen. Gearbeitet wird womöglich zwei Tage im Hauptsitz, zwei Tage im nächstgelegenen Satellitenbüro und einer im Homeoffice.

Bei dem Konzept der Satellitenbüros geht es also nicht darum, dass diese möglichst prunkvoll und teuer in den Top-Lagen der Metropolen liegen. Vielmehr neigen Anbieter der Konzepte zunehmend dazu, die flexiblen Büroflächen in den Stadtteillagen des Umlands zu errichten und damit tendenzieller näher am Wohnort der Mitarbeiter. Die Zeiten haben sich geändert und damit auch die Anforderungen und Bedürfnisse, die die Unternehmen an die Flex-Offices stellen.

Funktionalität statt Designausstattung
Anbieter, die sich auf vollständig ausgestattete Coworking-Spaces mit aufwendigen Designkonzepten in den Top-Lagen spezialisiert haben, werden vor zunehmenden Problemen stehen. Diese wurden vor der Pandemie vor allem zum Zweck der Markenbildung mit eindrucksvollen Designs entworfen. Doch heutzutage geht es vielmehr um die Funktionalität der Büroflächen, denn Unternehmen entwickeln ein erhöhtes Kostenbewusstsein.

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