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Umfrage des Monats Meme-Aktien: Mehrheit der Privatanleger springen nicht auf den Zug auf

Für Privatanleger spielen Meme-Aktien eine untergeordnete Rolle. Lediglich ein kleiner Teil der Befragten, handelt aktiv mit diesen Werten.

Seit Ende des vergangenen Jahres werden in Finanz-Communities wie „WallstreetBets“ stark geshortete Aktien zum Kauf empfohlen, die aufgrund massiver Käufe von Privatanlegern teilweise exorbitante Kursgewinne verzeichnen. Doch welche Rolle spielen Empfehlungen der sogenannten Meme-Aktien wie zum Beispiel GameStop, AMC, Blackberry und Windeln.de tatsächlich für Privatanleger?

Laut der aktuellen Umfrage des Monats der wallstreet:online AG (ISIN DE000A2GS609), Betreiberin mehrerer Börsenportale und Deutschlands größter Finanzcommunity, nur eine untergeordnete. Die rund 4.000 finanzaffinen Teilnehmer der nicht repräsentativen Meinungsforschung beantworteten die Frage, ob sie den Kaufempfehlungen zu Meme-Aktien folgen, mehrheitlich negativ.

Demnach haben zwar 45 Prozent der Befragten von Meme-Aktien gehört, aber folgen nicht dieser Art von Empfehlung. 33 Prozent, und damit der zweithöchste Anteil unter den Befragten, gab an, dass sie sich schlicht und ergreifend nicht dafür interessierten. Lediglich 5 Prozent sahen in den Empfehlungen aus den Communities zu den Meme-Aktien eine valide Anlagestrategie, der sie durchaus folgten. Deutlich mehr waren hingegen opportunistisch getrieben. Für 16 Prozent sind die Empfehlungen durchaus eine Chance, auf den fahrenden Zug aufzuspringen, wenn sie davon frühzeitig erfahren.

Anlegerfokus liegt nicht auf Meme-Aktien

Trotz der hohen Medienresonanz zu diesem neuen Trend und den enormen Kurssteigerungen von ein paar hundert Prozent, scheinen sich die Antwortgeber aus dem Bereich der Selbstentscheider darüber einig zu sein, dass diese Form der Anlage nichts für sie ist – sie lassen lieber die Finger davon.

„GameStop und Co. sind vielen Privatanlegern offensichtlich bekannt. Aber diese Werte sind nicht die neue Telekom und Meme-Aktien sind nicht die neuen Volksaktien, die Anleger zu hohen Risiken verleiten. Privatanleger, die vornehmlich Selbstentscheider sind und sich über neutrale Portale informieren, haben offensichtlich einen durchaus kritischen Blick auf diesen Hype. Deutsche Wertpapiersparer haben ihre Liebe zu Aktien und Wertpapieren zwar (wieder-)entdeckt, aber sie schauen nicht nur auf exorbitante Renditen, sondern sehen auch die Risiken, die mit solchen spekulativen Investments einhergehen”, kommentiert Matthias Hach, CEO der wallstreet:online AG, die aktuellen Umfragewerte.

Zum Vorgehen:

Monatlich befragt wallstreet:online seine Community zu aktuellen Geschehnissen rund um die Themen Anlage, Börsen und Aktien. Insgesamt beteiligten sich 3.974 Personen an der nicht repräsentativen Umfrage aus der letzten Juniwoche 2021. Die Frage des Monats lautete: „Immer wieder werden von Usern aus Finanz-Communities wie „Wallstreetbets“ stark geshortete Aktien zum Kauf empfohlen. Zuletzt waren das Meme-Aktien wie zum Beispiel Gamestop, AMC, Blackberry und Windeln.de. Welche Rolle spielen diese Empfehlungen für Sie?“ (Zahlen in Klammern entsprechen den gegebenen Antworten in Prozent und absolut) (a) Ich habe davon zwar gehört, aber diese Art von Empfehlungen spielen für mich absolut keine Rolle bei meine Anlageentscheidung (45,12 % / 1.793). (b) Wenn ich frühzeitig davon etwas mitbekomme, springe ich auch schon mal auf den Zug auf (16,05 % / 638). (c) Das ist für mich eine valide Anlagestrategie, der ich durchaus auch folge und bei der ich gerne mitinvestiere (4,93 % /196). (d) Keine Ahnung, das interessiert mich nicht (33,19 % / 1.319)

Über die wallstreet:online-Gruppe:

Die wallstreet:online-Gruppe betreibt den Smartbroker – einen mehrfach ausgezeichneten Online-Broker, der als einziger Anbieter in Deutschland das umfangreiche Produktspektrum der klassischen Broker mit den äußerst günstigen Konditionen der Neobroker verbindet. Mit mehr als 135.000 eröffneten Smartbroker-Depots sowie weiteren 45.000 Kunden im Bereich Classic Transaction (Stand 4/2021) gehört der Berliner Finanzdienstleister bereits zu den bedeutendsten Anbietern auf dem Markt. Insgesamt verwaltet das Unternehmen Vermögenswerte in Höhe von mehr als 6 Mrd. Euro. Gleichzeitig betreibt die Gesellschaft (ISIN: DE000A2GS609) vier reichweitenstarke Börsenportale (wallstreet-online.de, boersenNews.de, FinanzNachrichten.de und ARIVA.de). Mit rund 454 Mio. Seitenaufrufen (Stand 2/2021) ist die Gruppe der mit Abstand größte verlagsunabhängige Finanzportalbetreiber im deutschsprachigen Raum und die größte Finanz-Community. Allein in den Foren von wallstreet-online.de sind mehr als 500.000 User registriert.




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