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Aktienmärkte auf Höchstständen Marktkommentar zum 3. Quartal 2021

Gastautor: Markus Richert
28.07.2021, 23:05  |  253   |   |   

Das zweite Quartal endete an den Aktienmärkten erneut mit einem deutlichen Kursplus. Somit konnten die vergangenen fünf Quartale allesamt mit Kursgewinnen abschließen.

 

Dies führte dazu, dass die Indizes in den USA und Europa mittlerweile auf oder nahe ihrer historischen Höchstwerte notieren. Die Gründe dieser Entwicklung liegen in der fortschreitenden Normalisierung des Wirtschaftslebens seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Die üppige Liquidität am Kapitalmarkt sowie Probleme in den globalen Lieferketten, wo aufgrund eines starken Nachfrageanstiegs nach Gütern nicht genügend Materialien zum Bau dieser Güter geliefert werden konnten (Chipmangel, Baumaterialien), sorgten derweil für einen deutlichen Anstieg der Inflation. In den USA wurden zuletzt Inflationsraten von fünf Prozent gemessen, während in Deutschland ein Preisanstieg von 2,5 Prozent verzeichnet wurde. Dies sind Größenordnungen, welche zuletzt 2009 nach der globalen Finanzkrise erfasst wurden. Vor diesem Hintergrund hat die amerikanische Notenbank – die Federal Reserve (Fed) – begonnen über eine Reduktion ihrer Liquiditätsmaßnahmen zu beraten. Dies führte dazu, dass der Markt nun erwartet, dass das Anleiheankaufprogramm im Umfang von 120 Milliarden Dollar pro Monat möglicherweise schon dieses Jahr reduziert wird und dass erste Leitzinserhöhungen schon 2023 drohen. Die Reduzierung von Anleihekäufen oder eine Erhöhung der Leitzinsen kann einerseits helfen Inflationstendenzen einzudämmen. Es führt aber andererseits zu einer Belastung des Wirtschaftswachstums, da weniger Geld im Umlauf gleichzeitig auch weniger Investitionen und weniger Konsum bedeutet.

Aktieninvestments auf diesen Niveaus noch sinnvoll?

Den Blick nach vorne gerichtet stellt sich die Frage, ob Aktieninvestments zu historischen Höchstständen überhaupt attraktiv und sinnvoll sind, wo doch eine einfache Börsenregel besagt „Kaufe unten, und verkaufe oben“. Grundsätzlich lässt sich konstatieren, dass Höchststände bei Aktiennotierungen zunächst einmal lediglich eine psychologische Schwelle, aber keine mathematische Hürde darstellen. Geht man von der Grundannahme aus, dass die Weltwirtschaft auch in Zukunft wachsen wird, dann sollten auch die in dieser Wirtschaft agierenden Aktienunternehmen wachsen und somit wertvoller werden. Diese Entwicklung verläuft natürlich nicht linear, sondern in Wellen, aber langfristig mit steigender Tendenz. Langfristige Anleger brauchen auch hohe Kurse nicht unbedingt zu scheuen. Was für steigende und was für fallende Notierungen spricht, muss man differenziert betrachten.

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