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Nachrichten und Ereignisse rund um China - und die Folgen

Gastautor: Sven Weisenhaus
03.08.2021, 10:20  |  1553   |   |   

Sehr verehrte Leserinnen und Leser, tja, so kann es gehen: Da schrieb ich vergangene Woche noch darüber, dass man als Anleger Nachrichten getrost ignorieren kann, und prompt gab es eine Nachricht, die mich im ...

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

tja, so kann es gehen: Da schrieb ich vergangene Woche noch darüber, dass man als Anleger Nachrichten getrost ignorieren kann, und prompt gab es eine Nachricht, die mich im Geldanlage-Brief zu einem Verkauf veranlasst hat.

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt

Und nachdem schon Sven Weisenhaus einen Tag später an meiner radikalen Aussage Kritik geübt hat, alle News zu ignorieren, musste ich mir natürlich auch gefallen lassen, dass der eine oder andere Leser ebenfalls frotzelte: „Ich denke, Kurse machen Nachrichten – also lest keine Nachrichten, sondern bleibt stur und geduldig. Und nun wird der Verkauf einer Position doch mit einer Nachricht begründet.“

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Ich könnte es mir leicht machen und Kostolany zitieren: „An der Börse ist alles möglich – auch das Gegenteil.“ Aber das bringt uns nicht weiter.  Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo dazwischen.

China reguliert wieder einmal den Kapitalmarkt

Worum geht es? China hat vor gut einer Woche in einer Nacht-und-Nebel-Aktion drastische Einschränkungen für Unternehmen verhängt, die in der Online-Bildung und insbesondere in der Schülernachhilfe tätig sind. Diese müssen nun als Non-Profit-Organisationen arbeiten. Ausländische Investoren können in diese Unternehmen nur noch eingeschränkt investieren. Die betreffenden Unternehmen dürfen sich zudem nicht mehr am Kapitalmarkt finanzieren und sie dürfen nicht mehr übernommen werden oder fusionieren. Zulassungen für neue Angebote/Unternehmen werden nicht mehr vergeben, die bestehenden müssen aber den Zulassungsprozess erneut durchlaufen (unter anderem um nachzuweisen, dass sie weitere neue Auflagen erfüllen, z.B. bestimmte zeitliche Beschränkungen der Angebote).

Damit will die Regierung angeblich den seit Jahren gestiegenen Leistungs- und Erwartungsdruck auf Schüler verringern. Laut chinesischen Medien hätten viele Eltern bis zur Hälfte ihres Einkommens für Zusatzunterricht ausgegeben, um ihren Kindern die Chance auf einen renommierten Universitätsplatz zu bewahren.

Ob das alles so stimmt, ist von außen schwer zu beurteilen. Fraglich ist auch, ob sich für die finanziell belasteten Eltern dadurch etwas ändert: Non-Profit bedeutet ja nur, dass die Kosten genauso hoch sein müssen wie die Umsätze. Theoretisch ist es also denkbar, dass Unternehmen die Preise unverändert lassen und z.B. die Managergehälter entsprechend erhöhen…

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