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Gold Werden die Karten neu gemischt?

17.09.2021, 13:30  |  1100   |   |   

Gold fällt es vor dem Hintergrund der aktuellen Gemengelage unverändert schwer, Aufwärtsmomentum zu entwickeln.

Gold fällt es vor dem Hintergrund der aktuellen Gemengelage unverändert schwer, Aufwärtsmomentum zu entwickeln. Oberhalb von 1.800 US-Dollar wird die Luft derzeit dünn. Zuletzt konnte man dieses Muster an der Reaktion des Goldpreises auf die unterhalb der Erwartungen (bzw. Befürchtungen) liegenden US-Verbraucherpreise beobachten. Zunächst ging es über die 1.800 US-Dollar, später bröckelte der Preis wieder. 

Rückblick. Unsere letzte Kommentierung zu Gold von Ende August beendeten wir mit „[…] Die aktuelle Gemengelage bleibt ambivalent. Positiv hervorzuheben ist die derzeit zu beobachtende leichte Schwäche des US-Dollars. Die Entwicklung der Bestände der physisch besicherten Gold-ETF bereitet allerdings nach wie vor etwas „Kopfzerbrechen“. Aus charttechnischer Sicht muss Gold nun weitere Akzente setzen. Derzeit beißt sich das Edelmetall oberhalb von 1.800 US-Dollar fest. Eine Ausdehnung der Bewegung über die 1.830 US-Dollar würde das Chartbild weiter aufhellen. Auf der Unterseite sollte es in der aktuellen Konstellation tunlichst nicht mehr unter die 1.750 US-Dollar gehen. Anderenfalls würde eine Neubewertung der Lage notwendig werden.“


Im Großen und Ganzen könnten wir dieses Fazit auch heute so formulieren. Dem Edelmetall fehlt es gegenwärtig an Durchschlagskraft. Es fehlen die preisstimulierende Faktoren; die Impulsgeber. 

Das Thema „Bestandsentwicklung der physisch besicherten Gold-ETF“ bemühen wir an dieser Stelle regelmäßig. Stellvertretend hierfür beleuchteten wir die Situation des weltgrößten physisch besicherten Gold-ETF, des SPDR Gold Shares. Zuletzt näherten sich die Bestände der SPDR Gold Shares der Marke von 1.000 Tonnen. Noch Mitte September 2020 wies der SPDR Gold Shares Bestände in Höhe von etwa 1.247 Tonnen aus. Und der Aderlass geht offenkundig weiter, denn per 15.09.2021 wurden die Bestände mit 998 Tonnen angegeben. Der Rückzug von Investoren hat mittlerweile ein beachtliches Ausmaß angenommen. Gold findet im Vergleich zu konkurrierenden Anlagemöglichkeiten derzeit keine sonderlich große Beachtung. Eine knackige Korrektur an den Aktienmärkten könnte die Karten diesbezüglich womöglich noch einmal neu mischen…   

Die Karten neu mischen könnte auch die Fed. Es fragt sich nur, ob Gold danach ein besseres Blatt haben wird… Am 21.09. und 22.09. kommt das FOMC (Federal Open Market Committee) der US-Notenbank zu seiner Septembersitzung zusammen und berät über die weitere Vorgehensweise der Fed. Die aktuelle Zurückhaltung der Marktakteure lässt auf eine gewisse Vorsicht schließen. 

Kurzum. Gold mangelt es gegenwärtig an Momentum. Die bereits zuletzt thematisierten Marken von 1.830 US-Dollar auf der Oberseite sowie den 1.750 US-Dollar auf der Unterseite haben weiterhin Bestand. Erst mit dem Über- bzw. mit dem Unterschreiten dieser wichtigen Preisbereiche sind wichtige Impulse zu erwarten.   
 

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