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Wochenausgabe Erster werden ist nicht schwer…

22.09.2021, 16:24  |  353   |   |   

Gut, die Sportler unter Ihnen werden wissen, dass es keineswegs leicht ist, ganz nach oben auf das Siegerpodest zu gelangen. Aber noch schwerer ist es, dieses Top-Niveau immer wieder zu erreichen. Davon können nicht nur etliche Fußballweltmeister-Mannschaften ein Lied singen…

Liebe Leserinnen und Leser,auch im Geschäftsleben ist es leichter, Marktführer zu werden, als zu bleiben. Das merkt seit einigen Jahren z.B. die deutsche Automobilindustrie, die nicht nur Tesla, sondern inzwischen auch manchem Newcomer, z.B. aus China, hinterherhechelt. Der Nokia-MomentAber immerhin: VW, Daimler und Co. haben die Mittel, das Personal und den Willen, diese Aufholjagd konsequent durchzuziehen. (Ok, sie machen zumindest vorerst erfolgreich einen entsprechenden Eindruck…)Andere, kleinere Marktführer tun sich da schwerer. Ein Beispiel dafür stelle ich Ihnen in dieser Ausgabe vor – eine neue Finger-weg-Aktie.Das Unternehmen erlebt nicht nur einen Nokia-Moment, durch den seine Geräte, die bisher technisch führend waren, mehr und mehr irrelevant werden. Nicht, weil andere Anbieter bessere oder auch nur billigere Geräte rausbringen, sondern weil sie den Markt mit einer ganz anderen Technologie aufrollen. Genau wie Nokia damals durch Apples iPhone auf dem falschen Fuß erwischt wurde und darauf nie eine passende Strategie fand.Schleichende Umbrüche?Solche Umbrüche in bestimmten Märkten und Branchen vollziehen sich – anders als oft suggeriert – eher schleichend – auch wenn dies ein verbaler Widerspruch ist. Natürlich beginnt es oft mit einem Knalleffekt, wie der Präsentation des ersten iPhones. Aber damit wird ein Marktführer wie Nokia nicht plötzlich aus dem Geschäft gefegt.Es hängt davon ab, ob der Marktführer Mittel und Wege findet, auf die neue Konkurrenz angemessen zu reagieren. Dann kann er eventuell noch die Kurve kriegen und die Newcomer in die Schranken weisen.Bei der Autoindustrie könnte das gelingen, wenn auch sehr spät und (vermutlich) zu horrenden Kosten. Aber die (deutschen) Autokonzerne sind finanziell gut ausgestattet und können klotzen, statt kleckern. Nokia hätte es damals auch gekonnt, scheiterte aber am schlechten Management.Von der Pole-Position in die BedeutungslosigkeitUnd das Unternehmen hinter meiner aktuellen Finger-weg-Aktie hat weder die Mittel noch die Leute, sich mit allen Kräften gegen die Gefahren für sein bisheriges Geschäftsmodell erfolgreich zu wehren. Vielleicht fehlt auch nur der richtige Wille – warum auch immer. Das Ergebnis ist aber stets das gleiche: Ein ehemaliger Marktführer rutscht in die Bedeutungslosigkeit ab. Siehe Nokia.Mit besten GrüßenIhr Torsten Ewert
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