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DAX – Wahlausgang übt positive Wirkung auf die Börse aus

Gastautor: Daniel Saurenz
27.09.2021, 16:16  |  173   |   |   

Börse_München_SchriftzugWechselbad der Gefühle: Die deutschen Aktienmärkte haben in der vergangenen Woche ein kräftiges Ab und Auf erlebt, unter dem Strich blieb überwiegend ein moderates Plus. Zu Beginn der Handelswoche hatten die Sorgen um den chinesischen Immobilienkonzern Evergrande beziehungsweise um die möglichen Folgen eines Zusammenbruchs für die Finanzstabilität Chinas zu massiven Kursverlusten geführt. Einige Beobachter äußerten sich allerdings dahingehend, dass die Evergrande-Krise letztlich ein Ventil gewesen sei, um die aufgestauten Konjunktursorgen und Korrekturerwartungen an den Märkten abzubauen. Wir stellen den Marktkommentar von Robert Ertl, Börse München,  vor. 
Im weiteren Wochenverlauf zogen die Kurse dann wieder merklich an. Hierzu trug auch das Ergebnis der Ratssitzung der US-Notenbank Fed bei. Diese hatte an Zinssatz und Umfang der Wertpapierkäufe nichts geändert, aber signalisiert, dass letztere demnächst zurückgefahren würden. Die Anleger begrüßten das weiterhin „billige Geld“ ebenso wie die klare Kommunikation. Am Freitag ging es abermals abwärts, vor der Bundestagswahl hielten sich die Anleger zurück.

Dax leicht im Plus

Der seit vergangener Woche 40 Werte umfassende Deutsche Aktienindex (Dax) verbesserte sich im Wochenvergleich um 0,3 Prozent auf 15.531,75 Punkten. Der MDax ging minimal zurück auf 35.282,54 Zähler. Der TecDax legte 0,5 Prozent zu auf 3.901,55 Punkte. Der m:access All-Share rückte um 0,8 Prozent auf 2.925,05 Zähler vor.

Unter den größten Wochengewinnern im Dax waren die Titel von MTU Aero Engines mit einem Aufschlag von fast 5,3 Prozent. Der Triebwerkhersteller profitierte unter anderem von der generellen guten Stimmung in Bezug auf Luftfahrtwerte, die mit der Erwartung rückläufiger Corona-Einschränkungen zusammenhing. Der Kurs des neuen Dax-Schwergewichts Airbus stieg um 2,6 Prozent. Im MDax gewannen die Titel der Lufthansa auf Wochensicht 6,6 Prozent. Nach anfänglichem Zögern werteten die Anleger eine Kapitalerhöhung der Fluggesellschaft letztlich positiv, da das Geld in die Rückzahlung der deutschen Staatshilfen fließen soll. Damit wird die Abhängigkeit der Lufthansa verringert.

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