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Gold Edelmetall in Bedrängnis

Bereits zuletzt monierten wir an dieser Stelle das Unvermögen des Edelmetalls, Aufwärtsmomentum zu kreieren, dabei sind die Rahmenbedingungen (Stichwort Inflationsentwicklung) so schlecht nicht.

Die September-Sitzung des FOMC der US-Notenbank bzw. die Ergebnisse der Sitzung konnten den Goldpreis nicht nachhaltig stimulieren. Ganz im Gegenteil. Der US-Dollar erfreut sich seitdem „bester Gesundheit“ und belastet damit unverändert das Handelsgeschehen bei Gold. 

Bereits zuletzt monierten wir an dieser Stelle das Unvermögen des Edelmetalls, Aufwärtsmomentum zu kreieren, dabei sind die Rahmenbedingungen (Stichwort Inflationsentwicklung) so schlecht nicht. Dennoch schwindet (noch) das Interesse von Investoren an Gold… 

Rückblick. In unserer letzten Kommentierung zu Gold hieß es unter anderem „[…] Gold mangelt es gegenwärtig an Momentum. Die bereits zuletzt thematisierten Marken von 1.830 US-Dollar auf der Oberseite sowie den 1.750 US-Dollar auf der Unterseite haben weiterhin Bestand. Erst mit dem Über- bzw. mit dem Unterschreiten dieser wichtigen Preisbereiche sind wichtige Impulse zu erwarten.“   

Zu den Faktoren, die die Goldpreisentwicklung derzeit belasten, gehört die Bestandsentwicklung der physisch besicherten Gold-ETF. Investoren ziehen sich nach wie vor aus diesen zurück. Stellvertretend hierfür sei auf den weltgrößten physisch besicherten Gold-ETF, den SPDR Gold Shares, verwiesen. Seit Monaten sinken die Bestände kontinuierlich. Phasen des Bestandsaufbau waren weder von langer Dauer, noch besonders stark ausgeprägt. Stattdessen gehen die Bestände seit Monaten übergeordnet stetig zurück. Unmittelbar vor der September-Sitzung des FOMC näherten sich die Bestände im SPDR Gold Shares der Marke von 1.000 Tonnen. Nach der Sitzung kam es zu weiteren Abflüssen. 

Solange dieser Trend nicht gestoppt wird, dürfte es für Gold schwierig werden, nachhaltige Erholungsbewegungen zu installieren. Investoren „tummeln“ sich gegenwärtig auf anderen Spielfeldern. 

Kurzum. In Bezug auf Gold, Silber und Produzentenaktien ist Geduld derzeit eine gefragte Tugend. Zuletzt ließ sich in Bezug auf den Sektor bereits ein gewisser Pessimismus ausmachen. Überbordender  Pessimismus wäre ein mögliches Indiz dafür, dass die langwierige Korrektur nun so langsam in die finale Phase eintreten könnte. Aktuell steht der Bereich um 1.750 US-Dollar unter Druck. Sollte es für das Edelmetall deutlich unter die 1.750 US-Dollar gehen, könnte es noch einmal prekär werden für Gold. In diesem Fall würden die psychologisch relevanten 1.700 US-Dollar sowie die markante Unterstützungszone bei 1.675 US-Dollar mögliche Bewegungsziele darstellen. Auf der Oberseite wäre ein Comeback des Goldpreises oberhalb von 1.830 US-Dollar unverändert als eine Art Befreiungsschlag zu bewerten. Nur der Weg dahin wird gegenwärtig immer länger… 
 

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28.09.2021, 22:00  |  725   |   |   

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Gold Edelmetall in Bedrängnis Bereits zuletzt monierten wir an dieser Stelle das Unvermögen des Edelmetalls, Aufwärtsmomentum zu kreieren, dabei sind die Rahmenbedingungen (Stichwort Inflationsentwicklung) so schlecht nicht.

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