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Ölpreise ziehen wieder deutlich an - EIA senkt Prognosen für US-Förderung

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Nachrichtenquelle: Shareribs
14.10.2021, 14:31  |  110   |   

London 14.10.2021 - Brent- und WTI-Rohöl legen am Donnerstag weiter zu, nachdem die Internationale Energieagentur die Bedarfsprognosen angehoben hat. Derweil sind die Rohölbestände laut API deutlich angestiegen.

Das private American Petroleum Institute hat für die vergangene Wochen einen Anstieg der Rohölbestände in den USA um 5,213 Mio. Barrel gemeldet. Der Anstieg fiel deutlich stärker aus als erwartet. Die Benzinbestände sollen derweil um 4,575 Mio. Barrel gesunken sein, die Bestände der Destillate sanken um 2,707 Mio. Barrel. Im Lagerstandort Cushing, Oklahoma sind die Rohölbestände um 2,275 Mio. Barrel gestiegen.

Am Nachmittag sind die offiziellen Lagerbestandsdaten der Energy Information Administration fällig.

Derweil hat die Internationale Energieagentur ihren jüngsten Monatsbericht vorgelegt. Darin wurde mitgeteilt, dass die rekordhohen Gaspreise zu einer höheren Nachfrage nach Rohöl führen dürften. Für das Gesamtjahr wurde die Prognose für das Bedarfswachstum um 170.000 auf 5,5 Mio. Barrel/Tag angehoben. Im nächsten Jahr wird ein Plus von 3,3 Mio. Barrel/Tag erwartet, 210.000 Barrel/Tag mehr als bislang.

Insgesamt soll die Nachfrage 2022 bei 99,6 Mio. Barrel/Tag und damit leicht über dem vorpandemischen Niveau liegen.

Die höheren Prognosen stützen die Ölpreise ebenso, wie die Aussagen Saudi-Arabiens zu den Fördermengen. Das Land teilte mit, dass eine Ausweitung der Produktion nicht erforderlich sei. Die bisherigen Maßnahmen reichten aus und seien erforderlich, um eine höhere Volatilität zu verhindern.

Die EIA hat am Mittwoch ihren jüngsten Short Term Energy Outlook veröffentlicht. Darin wurde mitgeteilt, dass die Förderung von Rohöl in den USA in diesem Jahr bei 11,02 Mio. Barrel/Tag liegen dürfte, 260.000 Barrel/Tag weniger als vor einem Jahr. Die Produktion soll im nächsten Jahr bei 11,73 Mio. Barrel/Tag liegen.

Das Fass Brent-Rohöl verbessert sich um 1,1 Prozent auf 84,12 USD, WTI-Rohöl steigt um 1,2 Prozent auf 81,39 USD/Barrel.



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