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3 Dividendenaktien, die beim Marktcrash ein Kauf sind

Wichtige Punkte vorab:

  • Ein Börsencrash dürfte die Erholung von Chevron wohl nicht unterbrechen.
  • Medical Properties Trust könnte dem Markt trotzen.
  • 5G-Technologie sollte den Aktionären von Verizon zu weiteren Gewinnen verhelfen.

Im September kam es bei den großen Indizes zu beträchtlichen Tagesverlusten. Die Aktien werden zwar immer noch deutlich über dem Bärenmarktniveau gehandelt, aber der massive Anstieg vieler wichtiger Aktien seit März 2020 hat die Sorge geweckt, dass es eher früher als später zu einem Rückschlag kommen könnte.

In solchen Zeiten neigen die Anleger jedoch dazu, Dividendenaktien zu halten, da eine stetig steigende Ausschüttung über einen längeren Zeitraum das Vertrauen in eine Aktie stärkt. Darüber hinaus sind viele Einkommensanleger von den Barzahlungen aus Dividendenwerten abhängig, sodass sie eher zögern zu verkaufen. Angesichts dieser Faktoren können Aktien wie Chevron (WKN: 852552), Medical Properties Trust (WKN: A0ETK5) und Verizon Communications (WKN: 868402) Anlegern in einem schwierigen Markt gute Dienste leisten.

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Chevron

Vor der Pandemie wurde Chevron etwa 10 % unter seinem Höchststand von 2014 gehandelt, da die Energiepreise noch nicht wieder das Niveau von Mitte des letzten Jahrzehnts erreicht hatten. Die Anleger konzentrieren sich derzeit jedoch mehr auf den Rückgang, der wegen des Lockdowns kurzzeitig mehr als die Hälfte des Wertes des Unternehmens vernichtet hat. Damals bedrohte ein noch nie dagewesener Rückgang des Verbrauchs den freien Cashflow von Chevron. Infolgedessen nahm das Unternehmen Schulden in Höhe von 17 Mrd. US-Dollar auf, um seine Ausschüttung zu sichern und die 9,4 Mrd. US-Dollar schwere Übernahme von Noble Energy zu finanzieren.

Zum Glück für die Anleger erholte sich die Aktie im Frühjahr 2020 größtenteils von ihrem Wertverlust. Im April erhöhte Chevron seine Ausschüttung zum 34. Mal in Folge auf 5,36 US-Dollar pro Aktie jährlich, was einer Barrendite von 5,2 % entspricht. Ein solcher Rekord ist möglich, da die meisten Rezessionen oder sogar Finanzkrisen den Verbrauch nur geringfügig verringern.

Und trotz aller Diskussionen über erneuerbare Energien machen Öl und Gas nach Angaben der Energy Information Administration 69 % des gesamten Energieverbrauchs in den USA aus. Und auf Öl und Gas entfällt der größte Teil der Einnahmen von Chevron.

In der ersten Jahreshälfte 2021 hat Chevron mit diesen Energieträgern 70 Mrd. US-Dollar eingenommen, 6 % weniger als die 74 Mrd. US-Dollar in den ersten beiden Quartalen des Jahres 2019. Auch der im ersten Halbjahr 2021 erwirtschaftete Nettogewinn in Höhe von 4,5 Mrd. US-Dollar blieb hinter den 6,9 Mrd. US-Dollar zurück, die in den ersten beiden Quartalen 2019 ausgewiesen wurden, da die Ausgaben in diesem Zeitraum nur um 2 % sanken.

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Diese Seiten wurden zuletzt am 18. Apr 2017 aktualisiert.

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Nachrichtenquelle: The Motley Fool
16.10.2021, 09:29  |  841   |   |   

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