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Short-Seller Fraser Perring stürzt Adler Group in den Abgrund – Wer folgt?

Immer wieder gibt es Attacken von Short-Sellern gegen Aktien und auch in Deutschland legt dieser Trend weiter zu.

Das Vorgehen ist immer gleich: Der „Shortie“ analysiert ein börsennotiertes Unternehmen bis ins kleinste Detail und sucht nach Ungereimtheiten, Falschdarstellungen, Vertuschungen und im schlimmsten Fall Betrug.

Wird er fündig, verkauft er eine ordentliche Stückzahl der Aktien dieses Unternehmens leer. Was nichts anderes bedeutet, als dass er sie sich bei Banken, Brokern, Investment-Fonds leiht und sie über die Börse verkauft. Dafür zahlt er dem Verleiher ein Entgelt und vereinbart einen Rückgabetermin.

Die Attacke

Nun nimmt seine Attacke Fahrt auf und er publiziert seinen ausführlichen Short-Report. Dabei sorgt alleine schon die Meldung, dass es eine Short-Attacke gegen die ABC AG gibt für einen starken Kurseinbruch der Aktie. Aufgrund langjähriger Erfahrung mit entsprechenden Vorgängen drücken die Aktionäre so schnell sie können auf den Verkaufsknopf und verlassen das sinkende Schiff zu beinahe jedem Preis.

Dabei prüfen sie nicht einmal, ob an den Vorwürfen etwas dran ist. Denn wer erst denkt und dann handelt, ist bei einer Short-Attacke oftmals derjenige, der auf den hohen Buchverlusten sitzen bleibt, während andere sich zu höheren Kursen noch in Sicherheit bringen konnten.

Die Reaktion

Die attackierten Unternehmen reagieren fast alle gleich: Erstmal wird dementiert, dann wird auf den Eigennutz des Short-Sellers hingewiesen, der den Short-Report ja nur deshalb veröffentlicht habe, weil er an fallenden Aktienkursen Geld verdienen will. Das ist natürlich richtig, aber eben auch kein Grund, weshalb die erhobenen Vorwürfe falsch sein müssen. Doch es geht erstmal weniger um die Fakten als vielmehr um die Emotionen. Denn Angst und Gier sind die ewigen Begleiter an der Börse und manchmal übernehmen sie die Kontrolle. Im Fall einer Short-Attacke regiert die Angst, die Anleger haben Panik, dass ihre vermeintlich so tollen Aktien wertlos sein und sie ihr eingesetztes Geld verlieren könnten. Verständlich.

Die zweite Welle

Der Shortie will viel Geld verdienen und das gelingt bereits mit dem ersten scharfen Kurseinbruch. Manchmal nehmen die Short-Seller dann schon erste Gewinne mit, weil sich der Kurs nach der ersten Aufregung etwas beruhigt. Dann kann der Shortie die wieder höheren Kurse für eine zweite Verkaufswelle nutzen und seine zweite Angriffswelle starten.

Meistens erfolgt die erste Reaktion des Unternehmens in aller Hast, um die eigenen Aktionäre zu beruhigen. Die Short-Seller setzen hierauf und attackieren die zusammengeschusterten Erklärungen des Unternehmens. Damit unterminieren sie nochmals das Vertrauen in den Vorstand.

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0 Kommentare
Gastautor: Armin Brack M.A.
18.10.2021, 13:02  |  5499   |   |   

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