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Ein Jahresendrally-Szenario - Seite 2

DAX - Tageschart seit März 2021

Zuletzt gab es einen solchen Fall Ende März (siehe gelbe Ellipse). Danach stieg der DAX bis zu seinem Hoch Mitte August um mehr als 1.000 Punkte oder 6,8 % (siehe Pfeil). Und auch in anderen, ähnlichen Fällen stieg der Kurs innerhalb der folgenden bis zu 100 Tage deutlich: im Durchschnitt von 120 Fällen seit 1991 um 10,1 % bei einem maximalen Drawdown von durchschnittlich nur 3,34 %.

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Das ist ein äußerst attraktives Chance-Risiko-Verhältnis! Entscheidend ist dabei das Positionsmanagement, denn natürlich gab es auch Fälle, in denen der Kurs danach mehr oder weniger sofort fiel. Das kann man aber mit einem klassischen Anfangsstopp von z.B. 5 % abfangen. Dann hätte man – zumindest theoretisch – schon ein Chance-Risiko-Verhältnis von 2. Und nur in 14 % der Fälle wäre man mit diesem Stopp „unglücklich“ ausgestoppt worden, hätte also eine nachfolgende starke Aufwärtsbewegung verpasst.

Trade-Steuerung per Zeitmanagement

Der Clou ist aber das Zeitmanagement. Die Statistik verrät uns, dass das Hoch in der Regel erst nach mehr als 60 Tagen erreicht wird (in knapp 61 % der Fälle; siehe auch folgende Grafik).

DAX: Rallydauer nach 4-Tages-Impuls

Quelle: MarketMaker mit Daten von VWD, eigene Berechnungen

Geschieht das früher, dann bleibt die Performance mau, wie die folgende Tabelle zeigt.

DAX: Rallydauer nach 4-Tages-Impuls

Quelle: MarketMaker mit Daten von VWD, eigene Berechnungen

Das kann man sehr gut zum Positionsmanagement nutzen: Kommt der DAX innerhalb der nächsten 10 Tage nicht vom Fleck, kann man den Stopp schon nachziehen, denn bei einem Rückschlag ist es sehr wahrscheinlich, dass er sein Hoch schon gesehen hat. Innerhalb der nächsten 30 Tage sollte er wenigstens 5 % zugelegt haben, sonst ist das ebenfalls ein Zeichen für Schwäche. Je nach Risikotoleranz kann man dann schon den Stopp auf Kaufkurs nachziehen.

Die nächsten Ziele für die DAX-Bullen

Dieser Trade hat vor allem mit Blick auf eine mögliche Jahresendrally Charme, denn wann, wenn nicht jetzt, sollte der DAX wieder Fahrt aufnehmen?

Charttechnisch sollte der DAX daher nun zügig bis mindestens zum rot gestrichelten Widerstand bei 15.704 Punkten vorstoßen (siehe 2. Chart oben), idealerweise sogar bis zur Rechteckkante bei 15.800 Punkten, bevor er wieder eine moderate Korrektur startet. Ich wäre auch nicht überrascht, wenn wir bis zum Jahresende neue Allzeithochs sehen.

Neuer Sentimentimpuls spricht für steigende Kurse

Dafür spricht aktuell auch die Stimmungslage an den US-Märkten:

S&P 500 vs. Sentiment

Quellen: MarketMaker mit Daten von VWD, AAII

Nachdem es schon vor zwei Wochen eine bullishe Divergenz im Extrembereich bei der Anlegerstimmung gegeben hat (siehe gelbe Ellipsen und Börse-Intern vom 11.10.2021), wurde dieses Setup in der Vorwoche durch einen Sentimentimpuls zurück über die Nulllinie bestätigt. Damit steht – allen fundamentalen Belastungen und allen Unkenrufen der Analysten zum Trotz – einem (Wieder-)Anstieg der Kurse in den USA nichts mehr im Weg. Das gilt nicht nur aus stimmungstechnischer, sondern auch aus charttechnischer Sicht, denn die US-Indizes haben ihre Korrekturformationen gebrochen.

Also: Wenn es nun „plötzlich“ doch zu einer Jahresendrally kommt, dann sagen Sie nicht, Stockstreet hätte Sie nicht gewarnt…

Viel Erfolg und beste Grüße

Ihr Torsten Ewert

(Quelle: www.stockstreet.de)

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Gastautor: Sven Weisenhaus
19.10.2021, 10:06  |  2534   |   |   

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Disclaimer

Ein Jahresendrally-Szenario - Seite 2 Sehr verehrte Leserinnen und Leser, zunächst eine kurze Nachlese zum Verfallstag am Freitag der vergangenen Woche.