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Mais Lage bleibt schwierig

Unsere letzte Kommentierung zu Mais an dieser Stelle überschrieben wir mit der Frage „Wohin steuert der Preis?“.

Unsere letzte Kommentierung zu Mais an dieser Stelle überschrieben wir mit der Frage „Wohin steuert der Preis?“. Mittlerweile sind einige Handelstage ins Land gegangen und es hat sich durchaus einiges getan, doch eine belastbare Antwort auf die Frage kann aus unserer Sicht noch immer nicht gegeben werden. 

Rückblick. In der betreffenden Kommentierung hieß es unter anderem „[…] Über weite Strecken des Sommers dominierte bei Mais eine stark ausgeprägte Handelsspanne. Die Begrenzungen bei 5,8 US-Dollar auf der Oberseite und 5,3 US-Dollar auf der Unterseite waren stark ausgeprägt und hatten sich zuvor eine hohe Relevanz erarbeitet. Umso stärker fiel das Signal aus, als es für Mais unter die 5,3 US-Dollar ging. Nach dem Bruch dieser wichtigen Unterstützung geriet zügig die Zone um 5,0 US-Dollar in den Fokus des Handelsgeschehens und kurzzeitig auch ins Wanken. Mais tauchte kurz darunter ab, besann sich dann aber und lancierte einen Erholungsversuch. Aktuell ist Mais drauf und dran, sich wieder in der ehemaligen Handelsspanne zu etablieren. […] Kurzum. Mais befindet sich in einer wichtigen Phase. Dem Preis gelang es zwar, die eminent wichtige Unterstützung bei 5,0 US-Dollar zu verteidigen und daraufhin eine Erholung zu lancieren, doch so wirklich zwingend ist das Ganze bislang noch nicht. Aus charttechnischer Sicht wäre es für Mais nun außerordentlich wichtig, mit einer Ausdehnung der Bewegung über die 5,8 US-Dollar hinweg, weiteres Aufwärtsmomentum zu kreieren und dem Vorstoß Nachdruck zu verleihen. Das erneute Unterschreiten der 5,3 US-Dollar wäre als Warnzeichen zu interpretieren. Bei einem Rücksetzer unter die 5,0 US-Dollar würde hingegen eine Neubewertung der Lage notwendig werden.“  

Bleiben wir zunächst bei den charttechnischen Aspekten und hier lässt bereits ein flüchtiger Blick auf den oberen Chart erahnen, dass der Preis bzw. die Preisentwicklung noch immer von den zuletzt thematisierten Bereichen dominiert wird. Auf der Oberseite ist es die Zone 5,3 US-Dollar / 5,5 US-Dollar, die bislang limitiert und einen „Deckel“ darstellt. Auf der Unterseite haben die 5,0 US-Dollar eine zentrale Bedeutung als Unterstützung. 

In der aktuellen Phase fehlt es einerseits zwar an preistreibenden Faktoren; anderseits wirkt der Preis auf der Unterseite auch gut unterstützt. Das Ganze manifestiert sich in der aktuell zu beobachtenden Seitwärtsbewegung. 

Unter fundamentalen Aspekten war der aktuelle WASDE-Bericht (World Agricultural Supply and Demand Estimates) von Interesse, der vom US-Agrarministerium (USDA) am 12.10. veröffentlicht wurde. Wie bereits der Vorgänger-Report aus dem September fehlten auch dieses Mal die preistreibenden Impulse. So wurden im aktuellen Oktober-Bulletin die Prognosen in Bezug auf die globalen Lagerendbestände für das Erntejahr 2021 / 2022 noch einmal nach oben angepasst. Ging man im September-Report für das Erntejahr 2021 / 2022 noch von globalen Lagerendbeständen in Höhe von 297,63 Mio. Tonnen aus, waren es im aktuellen Oktober-Report nunmehr 301,74 Mio. Tonnen. 

Kurzum. Mais fehlt es gegenwärtig an Impulsen. Aus charttechnischer Sicht sind diese erst mit dem Verlassen der aktuellen Range zu erwarten. Ein signifikanter Ausbruch über die 5,3 / 5,5 US-Dollar bzw. ein nachhaltiges Unterschreiten der 5,0 US-Dollar könnte die Karten auf der Ober- bzw. Unterseite noch einmal neu mischen. Bis dahin bleibt das Ganze ein Geduldsspiel. 
 

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25.10.2021, 07:48  |  323   |   |   

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