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KFM-Sondertelegramm zu Eyemaxx „Lückenlose Aufklärung“ – „Keine Sanierung nach österreichischem Recht“ – „Prüfung von Management-Handlungen“ – „Kurzfristige Gläubigerversammlung“


Die KFM Deutsche Mittelstand AG meldet sich nach der Klärung „wichtiger juristischer und aufsichtsrechtlicher Parameter“ mit einem Sondertelegramm zur Eyemaxx Real Estate AG zu Wort. Über ihre beiden Mittelstandsanleihen Fonds ist die KFM in die drei ausstehenden Eyemaxx-Anleihen investiert. Dabei führt der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS („DMAF“) die 5,50%-Anleihe 2018/23 (WKN A2GSSP) sowie die 5,50%-Anleihe 2019/24 (WKN A2YPEZ) in seinem Portfolio. Die 5,50%-Anleihe 2020/25 (WKN A289PZ) befindet sich indes im Portfolio des Europäischen Mittelstandsanleihen FONDS („EMAF“).

Die KFM fordert eine lückenlose Aufklärung der finanziellen Schieflage des Immobilienunternehmens und wirft Eyemaxx dabei vor, in den letzten Pressemitteilungen, Interviews und Managementgesprächen den Eindruck einer erfolgreichen Geschäftsentwicklung vermittelt zu haben, was im Widerspruch zum jetzt beantragten Sanierungsverfahren stünde. Weiterhin verlangt die KFM, das von Eyemaxx angestrebte Sanierungsverfahren in Österreich auf dessen rechtliche Grundlage zu prüfen und diesem Schritt entschieden entgegen zu wirken. Die Anleihegläubiger sollen mit Hilfe der Anwaltskanzlei Meyer zu Schwabedissen (mzs Rechtsanwälte) ihre Rechte bündeln und wahrnehmen. Dazu soll kurzfristig eine Gläubigerversammlung einberufen werden.

Lesen Sie hier das komplette KFM-Sondertelegramm (11.11.2021) zu Eyemaxx im Wortlaut:

Sondertelegramm der KFM Deutsche Mittelstand AG

Aktuelle Lage
Die Emittentin, Eyemaxx Real Estate AG, hat am 25.10.2021 um 15.33 Uhr eine ad-hoc Meldung publiziert, in der sie vermeldet, dass sie nicht über die notwendigen Finanzmittel verfügt, um die am 26.10.2021 fällige Zinszahlung für die 5,5% Unternehmensanleihe 2018/2023 (WKN A2GSSP) fristgerecht zu leisten.

Gemäß den Bedingungen für diese Anleihe hätte die Emittentin den Sachverhalt innerhalb von 10 Geschäftstagen heilen können. Auch diese Frist bis zum 08.11.2021 zur nachträglichen Zahlung der Zinsen hat das Unternehmen verstreichen lassen. Stattdessen hat Eyemaxx am 04.11.2021 um 10.32 Uhr eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der sie die Eröffnung eines Sanierungsverfahrens beantragt hat.

Zuvor berichtete die Eyemaxx AG über Abschreibungen, die sich coronabedingt durch Bewertungen des Immobilienbestandes ergeben haben. Diese sind ertrags- aber nicht liquiditätswirksam. Mit anderen Worten: die Anleger durften davon ausgehen, dass hinreichend Liquidität vorhanden ist, um den anstehenden Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Noch mit Pressemitteilungen vom 16.08.2021 und weiteren (06.09.2021 und 08.09.2021) hat die Emittentin berichtet, dass sich die Eyemaxx Real Estate AG mit ihren Aktivitäten erfolgreich entwickelt. Auch in den Managementgesprächen mit institutionellen Anlegern wurde der Eindruck erweckt, dass die Emittentin auf dem besten Wege sei, an der erfolgreichen Entwicklung der Vorjahre nahtlos anzuschließen.

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Nachrichtenquelle: Anleihen Finder
12.11.2021, 08:35  |  168   |   |   

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