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Ausblick auf 2022 Goldman Sachs: Zins-Hammer im Juli – trotzdem Aktien-Bulle in 2022 bleiben!

Die Analysten der US-Großbank sind überzeugt: Im Juli macht die Fed Ernst. Warum das den Bullenmarkt trotzdem nicht entgleisen lasse, und wie Anleger sich schon jetzt klug positionieren.

Fast 1000 Punkte steht der S&P 500 seit Jahresanfang im Plus – mehr als 26 Prozent. Im nächsten Jahr dürfte sich dieser Aufwärtstrend fortsetzen, wenn auch in etwas abgeschwächter Form. Das erwarten die Experten der US-Investmentbank Goldman Sachs. Der US-Index könnte bis Ende des kommenden Jahres auf 5100 Punkte klettern, eine Rendite von zehn Prozent inklusive Dividenden, wie die Analysten der Bank in einer neuen Studie vorrechnen.

Weil der Realzinsen zwar steigen, aber weiter im negativen Bereich bleiben, erwarten die Experten weitere Rekord-Zuflüsse für die Aktienmärkte. Wie auch in diesem Jahr soll vor allem das Gewinnwachstum der Unternehmen die Kurse antreiben. Gleichzeitig seien für 2022 keine Erhöhung der Unternehmenssteuern zu erwarten. „Der Aktien-Bullenmarkt wird weitergehen“, so das Fazit.

Spannung für das kommende Jahr verspricht die Geldpolitik der US-Zentralbank Fed. „Das Jahr 2022 wird wahrscheinlich den Beginn eines neuen Zinserhöhungszyklus der Fed markieren und damit eine mehr als zweijährige Nullzinspolitik beenden“, schreibt Goldman Sachs. Die Analysten erwarten, dass die Notenbank im Juli den Leitzins um 25 Basispunkte anhebt. Ein weiterer Zinsschritt könnte dann im vierten Quartal des Jahres folgen. Ein Blick auf den aktuellen Markt für Futures bestätige diese Einschätzungen.

Wie navigieren Anleger am besten in diesem Markt? Auch dazu liefert Goldman Sachs drei Tipps:

  • In zyklische Werte investieren, einschließlich „Re-Opening-Aktien“. Außerdem Unternehmen, die zuletzt mit Kostensteigerungen zu kämpfen hatten und vom beschleunigten Wachstum Anfang 2022 profitieren werden.
  • Unternehmen mit erhöhtem Lohnkostenrisiko vermeiden – besonders angesichts des stärksten Lohnwachstums seit Jahrzehnten.
  • In hochprofitable Wachstumswerte investieren anstatt in schnell wachsende Firmen, deren Bewertung einzig vom hohen Wachstumspotenzial lebt.

 

Auch wenn die stark gestiegenen Bewertungen nicht weiter in den Himmel wachsen dürften, gebe es keine „attraktiven Alternativen“ zum Investment in den Aktienmarkt, meinen die Experten. Fazit: „Die bevorstehenden Zinserhöhungen werden den Bullenmarkt nicht zum Entgleisen bringen.“

Autor: Julian Schick, wallstreet:online Zentralredaktion



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18.11.2021, 13:49  |  12995   |   |   

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