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Zukunftsinvestments CANSLIM-Unternehmen ­zeichnen sich durch exorbitant hohes Wachstum aus.

CANSLIM-Unternehmen ­zeichnen sich durch exorbitant hohes Wachstum aus, was sich an der Börse in deut­­­­lich höheren Aktienbewer­tungen niederschlägt.

Auf der Suche nach spannenden Wachstumsstorys sollten Anleger vor allem Mid- und Small Caps nicht aus den Augen verlieren. Hier bieten sich derzeit zahlreiche Chancen.

Der digitale Patient

Der Gesundheitssektor steht im Zuge der Digitalisierung vor ­einer Zeitenwende. Mittels Software und künstlicher Intelligenz (KI) lassen sich wichtige Informationen über Therapien, Befunde und Patientendaten schneller und effizienter managen. Die NEXUS AG besetzt mit ihren digitalen Lösungen die Schnittstelle zwischen Behandlern und Patienten. Nach eigenen Angaben ­arbeiten bereits täglich mehr als 250.000 Anwender – darunter Ärzte, Pflegepersonal und Verwaltungsmitarbeiter – mit Nexus-Produkten.

NEXUS

In Deutschland wird die Digitalisierung im Gesundheitswesen durch das Krankenhauszukunftsgesetz gefördert; ähnliche Programme wurden auch in anderen europäischen Ländern aufgelegt. Am Ende können diese Investitionen nicht nur Thera­pieansätze verbessern und dadurch Menschenleben retten, ­sondern auch dabei helfen, Kosten durch effektivere Behandlungen einzu­sparen. Stehen z.B. Patientendaten und Befunde digital zur Verfügung, so sinkt dadurch das Risiko von Doppelbehandlungen oder Fehldiagnosen. Außerdem sparen die Nexus-Lösungen den Anwendern viel Zeit: So kann etwa dank eines neuen Software­moduls die Erstellung von Befundtexten auf der Basis von Bildanalysen und KI deutlich beschleunigt werden. Bereits das erste Halbjahr war geprägt von zahlreichen Vertriebserfolgen. Für ­eine große Klinikkette mit fast 100 Standorten wird man die Umsetzung der medizinischen Akte übernehmen. In Polen gewann man eine Ausschreibung für sein klinisches Informationssystem in weiteren 30 Krankenhäusern. Zudem beauftragte das Univer­sitätsklinikum Aachen Nexus mit der Digitalisierung seiner ­Pathologie. Bemerkenswert ist die Stetigkeit des Wachstums in den vergangenen zehn Jahren, welches mit einer Ausnahme immer im zweistelligen Bereich lag. Trotz der inzwischen ­deutlich erhöhten Vergleichsbasis legten die Erlöse von Januar bis Juni nochmals um 17% auf knapp 91 Mio. EUR zu. Ein Teil die­ses Wachstums geht auch auf Zukäufe zurück. Obgleich die Schwaben mit einer EBITDA-Marge von 20% für ein Softwareunternehmen bereits ordentlich unterwegs sind, ist in den ­kommenden Jahren ein weiterer Anstieg der Profitabilität zu erwarten. Ein­ziger Haken: Mit einem Börsenwert von 1,1 Mrd. EUR und ­einem KGV von fast 50 ist das Papier kein Leichtgewicht. Qualität hat aber bekanntlich ihren Preis. Bislang zahlte es sich immer aus, die Nexus-Aktie in einer Korrektur einzusammeln.

Handel im Wandel

Nach einer längeren Investitionsphase und operativen Rück­schlägen läuft ausgerechnet seit dem Beginn der Pandemie das Geschäft bei GK Software (IK) zunehmend besser. Die ganze Ernte dürfte der Softwareanbieter für den Einzelhandel aber erst in den nächsten Jahren einfahren. Mit ihrer Lösung „Cloud4­Retail“ bietet die Gesellschaft eine auf Java basierende, platt­form­unabhängige Software, welche in die vorhandene Infrastruktur der Kunden integriert werden kann. Das Leistungsspektrum ­umfasst hierbei alle Standardprozesse eines Filialisten, wie die Anbindung zur zentralen Warenwirtschaft, den Fiskalspeicher, Bonusprogramme, elektronische Kassenbons sowie spezielle Modu­le für mobile Einzelhandelskonzepte. Mit „GK Drive“ hat man zudem eine Lösung speziell für Tankstellen entwickelt, für die nun erstmals ein reines Mineralölunternehmen gewonnen werden konnte.

GK Software

Weitere globale Vertriebserfolge und insgesamt sechs Neukunden sorgten im ersten Halbjahr für ein ausgesprochen lebhaftes Geschäft – allein im zweiten Quartal nahmen die Erlöse um 15% zu. Das operative Ergebnis versechsfachte sich ­sogar, wobei ein kleinerer Teil dieser Steigerung auch auf einen Sonderertrag zurückzuführen ist. Große Hoffnungen setzt Vorstands­chef Rainer Gläß vor allem in die Big-Data-Lösung „GK Spot“. Damit sollen in Echtzeit riesige Datenmengen gespei­chert, verarbeitet und mittels KI ausgewertet werden können. Die Zielgruppe wären große Einzelhändler, die vielfach längst Nutzer der Softwareservices sind, wie ALDI, Netto, HORNBACH und Tchibo. Ohnehin liest sich die Referenzliste des ­Unter­nehmens wie das Who’s who des Retailmarkts. Auch die Umstellung auf der Einnahmeseite – weniger klassisches Lizenzgeschäft, mehr Software as a Service (SaaS) – läuft bei GK Software geradezu geräuschlos. Derweil steigen die Kosten deutlich unter­proportional, was sich auf der Ergebnisseite in den von Anle­gern gern gesehenen Skaleneffekten niederschlägt. Die ­operative Marge sollte daher schon im nächsten Jahr auch ohne Sonder­effekte in den Bereich zwischen 15% und 20% vordringen. Trotz der starken Performance in den vergangenen Monaten scheint das Kurspotenzial somit längst noch nicht ausgereizt.

Der Elektronikbutler

Die Engpässe bei Chips und Halbleitern zeigen, wie abhängig von Elektronik unser Alltag inzwischen ist. Damit steigt auch das potenzielle Geschäftsvolumen für den Elektronikdienst­leister KATEK. Die Gesellschaft mit Sitz in München und mehreren Standorten in Deutschland und Osteuropa ist erst seit Mai an der Börse zu finden. Katek bietet seinen Kunden das Rundum-sorglos-Paket. So deckt man die gesamte Wertschöpfungskette in der Elektronikentwicklung und -fertigung ab. Diese beginnt bei der Erstellung von Prototypen und endet bei effizienten Montagekonzepten und Logistiklösungen. Sogar bestimmte After-­Sales-Services übernehmen die Mitarbeiter. Die Zielbranchen reichen von Automotive/E-Mobilität über den Bereich Industrie/Handel bis hin zum boomenden Sektor Energie/Solar/Smart Home. In Bulgarien produziert Katek Leistungselektronik für Netzwechselrichter und Energiespeicher. Deutlich ausgebaut ­wurde der Bereich für Photovoltaiklösungen.

KATEK

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Nachrichtenquelle: Smart Investor
18.11.2021, 17:21  |  1003   |   |   

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