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Gold Das darf jetzt nicht passieren!

Über mangelnde Spannung konnte man sich bei Gold zuletzt nicht beklagen.

Über mangelnde Spannung konnte man sich bei Gold zuletzt nicht beklagen. Das Edelmetall präsentierte sich in den letzten Handelstagen in überaus robuster Verfassung, wagte sich hierbei sogar aus der Deckung. Der erhoffte Befreiungsschlag blieb jedoch erst einmal aus. Gold versagten im entscheidenden Moment die Kräfte. 

Gold rückte zuletzt wieder verstärkt in den Fokus des Anlegerinteresses. Das Thema Inflation treibt Investoren und Anleger um. Die jüngste Datenrunde zu den Verbraucherpreisen befeuerte die Thematik noch einmal. Gleichzeitig agieren die Noten- und Zentralbanken noch vorsichtig und zurückhaltend. Dennoch ist nicht alles Gold, was glänzt. 


Der US-Dollar legt am Devisenmarkt derzeit eine beeindruckende Stärke an den Tag. Damit nimmt der Greenback dem Goldpreis auch ein wenig „die Luft zum Atmen“. 

Auch ein weiterer – an dieser Stelle bereits des Öfteren thematisierter Belastungsfaktor – hemmt Gold in seinen Aufwärtsbemühungen. In unseren letzten Kommentierungen monierten wir immer wieder die Bestandsentwicklung der physisch besicherten Gold-ETF. Stellvertretend hierfür beleuchteten wir die Situation des weltgrößten physisch besicherten Gold-ETF, des SPDR Gold Shares. 

Die seit Monaten schmelzenden Bestände belasten die Entwicklung des Goldpreises. Der Trend hat sich zuletzt zwar verlangsamt, aber von einer Trendumkehr kann noch keine Rede sein. Um das einmal mit Zahlen zu belegen. Anfang Januar 2021 wurde der Bestand des SPDR Gold Shares mit knapp 1.187 Tonnen angegeben. Nach einem mehr oder weniger stetigen Abfluss lagen die Bestände per 18.11.2021 bei etwa 977 Tonnen. Investoren ziehen offenkundig weiterhin kontinuierlich Kapital ab. Solange die Aktienmärkte derart robust laufen, könnte dieser Trend womöglich noch weiter anhalten.

Kurzum: Gold konnte zuletzt wichtige charttechnische Hürden überspringen. Die Widerstände bei 1.830 US-Dollar und 1.850 US-Dollar wurden geknackt. Das daraus resultierende Kaufsignal hat Gold bereits an die nächste Widerstandszone um 1.875 US-Dollar herangeführt. Eine Fortsetzung der Bewegung über die 1.875 US-Dollar hinweg wäre aus bullischer Sicht ideal gewesen und wäre einem Befreiungsschlag gleichgekommen. Gewinnmitnahmen setzten jedoch ein und hinderten Gold am Vorwärtskommen. Idealerweise spielt sich der aktuelle Rücksetzer oberhalb von 1.850 US-Dollar ab. Das, was auch charttechnischer Sicht tunlichst nicht passieren sollte, ist ein erneutes Abtauchen unter die 1.830 US-Dollar. Sollte es dennoch hierzu kommen, würde eine Neubewertung der Lage notwendig werden. 
 


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20.11.2021, 21:00  |  1521   |   |   

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