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Gold- und Silber-Longs klettern erneut deutlich - CoT-Report

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Washington 22.11.2021 - Die Finanzinvestoren in den USA haben ihre Netto-Longs auf Rohstoffe zuletzt wieder ausgeweitet. Vor allem bei Gold und Silber war ein deutliches Plus zu verzeichnen. Die Netto-Longs auf US-Rohöl wurden reduziert.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag mitteilte, haben die spekulativen Finanzinvestoren ihre Netto-Longpositionen auf zwölf in den USA gehandelte Rohstoffe, in der Woche bis zum 16. November, um 6,6 Prozent auf 1.273.472 Kontrakte ausgeweitet. Dabei war vor allem bei Gold und Silber ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Die Netto-Longs auf US-Rohöl wurden zurückgenommen und die Netto-Longs auf Weizen stiegen deutlich an.

Der Goldpreis hat sich in den vergangenen Handelstagen behaupten können. Während der US-Dollar weiter an Wert gewinnt, wird das gelbe Metall unterstützt von den Inflationssorgen der Marktteilnehmer. Zwar gab es zuletzt leichte Rücksetzer, insgesamt bleibt jedoch das Umfeld für das gelbe Metall bullisch. Dies dürfte so bleiben, bis die US-Notenbank ihre Geldpolitik weiter strafft. Der stellvertretende Chef der US-Notenbank, Richard Clarida, teilte mit, dass bei der nächsten Sitzung des Offenmarktausschusses über eine Anpassung der Reduktion der monatlichen Anleihekäufe gesprochen werden könnte, bedingt durch den zunehmenden Inflationsdruck. Diese Aussichten haben dazu beigetragen, dass der US-Dollar weiter zulegt. Der Dollar Index steigt um 0,1 Prozent auf 96,11 USD. D

Die spekulativen Finanzinvestoren haben ihre Netto-Longpositionen auf Gold um 12,1 Prozent auf 164.043 Kontrakte ausgeweitet. Die Netto-Longs auf Silber stiegen um 30,6 Prozent auf 35.870 Kontrakte. Weiterhin wurden die Netto-Longs auf Platin um 38,3 Prozent auf 15.685 Punkte gesteigert und bei Palladium war ein Rückgang der Netto-Shorts um 37,7 Prozent auf 1.474 Kontrakte zu verzeichnen.

Derweil sind die Netto-Longpositionen auf US-Rohöl um 10,4 Prozent auf 307.059 Kontrakte reduziert worden. Die Ölpreise konsolidierten zuletzt deutlich, Brent-Rohöl fiel unter die Marke von 80 USD. Grund für die Korrektur der Preise sind die Berichte über eine konzertierte Freigabe von Rohöl aus den Reserven mehrerer Importeure. Die USA haben offenbar einige asiatische Staaten gebeten, einen solchen Schritt zu prüfen. Darüber hinaus hält die OPEC an ihrer Prognose fest, laut der es im ersten Quartal 2022 zu einem Überschuss am Ölmarkt kommen könnte. Darüber hinaus kommt die Pandemie in Europa wieder massiv in Schwung und führte in Österreich bereits wieder zu Lockdowns. Befürchtet wird nun, dass die Nachfrage in der Breite belastet werden könnte.

Der Kupferpreis kann das hohe Kursniveau verteidigen. Die Investoren gehen davon aus, dass dies auch so bleibt. Die Netto-Longpositionen wurden um 0,8 Prozent auf 24.536 Kontrakte ausgeweitet. Derweil sehen einige Beobachter Risiken in China. Das nachlassende Wachstum im Immobiliensektor könnte sich verstärken und damit die Nachfrage nach Metallen abschwächen. Ein Analyst von Commodity Market Analytics sagte, dass die Kupferbestände gering seien, die Minen würden aber die Produktion steigern, so dass sich in den nächsten drei bis sechs Monaten ein Marktgleichgewicht einstellen könnte.

Bei den Agrarrohstoffen hat sich die Lage weiter aufgehellt. Die Marktteilnehmer rechnen mit weiter steigenden Preisen und haben ihre Netto-Longs ausgeweitet. Bei Mais war ein Plus der Netto-Longs um 6,7 Prozent auf 341.135 Punkte zu verzeichnen. Die Netto-Longs auf die Sojabohnen wurden mehr als verdoppelt – auf nun 29.488 Kontrakte. Weiterhin stiegen die Netto-Longs auf Weizen von 3.328 auf 15.258 Kontrakte.


Quelle: shareribs.com / CFTC





Nachrichtenquelle: Shareribs
22.11.2021, 13:13  |  270   |   

Disclaimer

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