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Nikkei 225 Index nimmt wichtige Widerstandszone ins Visier

Unsere letzte Kommentierung zum japanischen Leitindex Nikkei 225 überschrieben wir an dieser Stelle mit „Droht eine Korrektur?“.

Unsere letzte Kommentierung zum japanischen Leitindex Nikkei 225 überschrieben wir an dieser Stelle mit „Droht eine Korrektur?“. Zum damaligen Zeitpunkt tauchte der Nikkei 225 unter die Marke von 29.000 Punkten ab, sodass eine Ausdehnung der Bewegung auf 28.000 / 27.500 Punkten drohte.

Rückblick. In der betreffenden Kommentierung hieß es unter anderem „[…] Im Fokus des Handelsgeschehens steht aktuell die Marke von 29.000 Punkten. Der Wochenausklang knapp unterhalb von 29.000 Punkten bringt den Index für die nächsten Handelstagen nun ein wenig in die Bredouille. Der Weg auf der Oberseite scheint verstellt, sodass eine Verlagerung des Handelsgeschehens in Richtung 28.000 / 27.500 Punkten aktuell nicht auszuschließen ist. Den Unterstützungsbereich kann man noch auf 27.000 Punkten erweitern. Sollte es auch darunter gehen, könnte es eng werden. […] Kurzum. Die nächsten Handelstage könnten für den Nikkei 225 entscheidend werden. Aktuell zeichnet sich eine Schwächephase ab. Um daraus nicht eine Korrektur erwachsen zu lassen, sollte der Nikkei 225 Rücksetzer im besten Fall auf 28.000 Punkte begrenzen. Sollte es hingegen unter die 27.000 Punkte gehen, muss die Lage neu bewertet werden. Auf der Oberseite gilt es unverändert, die Widerstandszone 30.600 / 30.700 Punkte aus dem Weg zu räumen, um die Aufwärtsbewegung zu reaktivieren.“

In der Folgezeit verstand es der Nikkei 225, den Schaden auf der Unterseite zu begrenzen. Zur damals befürchteten Ausdehnung des Rücksetzers in Richtung 28.000 Punkte bzw. darunter kam es nicht. Allerdings ist dieses Szenario auch noch nicht endgültig vom Tisch, denn, um es vom Tisch zu nehmen, müsste der Nikkei das Chartbild auf der Oberseite klären. Anders ausgedrückt: Der Nikkei 225 müsste die zentrale Widerstandszone um 30.600 / 30.700 Punkte aushebeln.

Aktuell bewegt sich der Index mit etwa 29.700 Punkten knapp unterhalb der wichtigen 30.000er Marke und damit in Reichweite zu der heißen Zone 30.600 / 30.700 Punkte. Zu den maßgeblichen Antriebsfaktoren zählt der gegen den US-Dollar schwächelnde Yen. Der Greenback treibt den Yen gegenwärtig vor sich her. So ist USD/JPY mittlerweile auf 115+ hochgelaufen.   

Die in den letzten Handelstagen veröffentlichten japanischen Konjunkturdaten enttäuschten des Öfteren; vor allem die jüngsten veröffentlichen Daten zum japanischen BIP und zur Entwicklung der japanischen Exporte. Der Nikkei 225 zeigte sich dennoch unbeeindruckt. Offenkundig erwarten die Marktakteure aufgrund der schwachen Wirtschaftsdaten tendenziell eine Fortsetzung der expansiven Geldpolitik der Bank of Japan.

Kurzum. Der Nikkei 225 bewegt sich in einem ambivalenten Umfeld derzeit auf vermeintlich sicherem Terrain. Auf der Oberseite muss es für den japanischen Leitindex darum gehen, das zentrale Widerstandscluster 30.600 / 30.700 Punkte aufzubrechen, um die Situation aufzulösen. Risiken auf der Unterseite sollten aber nicht außer Acht gelassen werden. Im Fokus steht hierbei die Zone 28.000 / 27.500 / 27.000 Punkte.  

 

 


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23.11.2021, 21:30  |  158   |   |   

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