checkAd

EUR / USD Euro knickt ein

Zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung zu EUR / USD versuchte sich die Gemeinschaftswährung noch an einem Erholungsversuch.

Zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung zu EUR / USD versuchte sich die Gemeinschaftswährung noch an einem Erholungsversuch. Doch bereits damals warf dieser in puncto Relevanz Fragen auf. Und so kam es, wie es kommen musste. Der Erholungsversuch verpuffte. Der Euro geriet stark unter Druck. Und noch immer scheint der Druck des Greenbacks nicht nachzulassen.

Rückblick. In der betreffenden Kommentierung hieß es unter anderem „[…] Der aktuell zu beobachtende Erholungsversuch ist bislang als Reaktion auf die vorherigen Verluste einzustufen. Der Euro muss in puncto Nachhaltigkeit noch nachbessern. Vor diesem Hintergrund wäre aus technischer Sicht ein Comeback oberhalb von 1,17 US-Dollar ein erster wichtiger Fingerzeig. Bis dahin ist das Ganze noch mit entsprechender Vorsicht zu genießen. […] Kurzum. Um bei EUR/USD bereits von einer Trendwende zu sprechen, ist es noch zu früh. Nichtsdestotrotz könnte der Euro vor einer Erholung stehen. Ein Ausbruch über die 1,17 US-Dollar würde dem Erholungsszenario weitere Relevanz verschaffen. Auf der Unterseite haben die 1,152 US-Dollar (markantes Oktober-Tief) eine zentrale Bedeutung. […].“

Der Euro sieht sich gegenwärtig mit einer äußerst schwierigen und herausfordernden Gemengelage konfrontiert.

In den letzten Tagen und Wochen beschleunigte sich das Handelsgeschehen. Das letzte Aufbäumen des Euro in Richtung 1,17 / 1,175 US-Dollar fiel recht kläglich in sich zusammen. Das Scheitern setzte wiederum Gewinnmitnahmen in Gang. Mit dem Unterschreiten der eminent wichtigen Unterstützung um 1,152 US-Dollar beschleunigte sich dann die Abwärtsbewegung des Euro und mündete zuletzt in einem veritablen Abverkauf.

Aus Sicht des Euro liegt das Chartbild in Scherben. Der Rücksetzer unter die 1,152 US-Dollar hat ein starkes Verkaufssignal ausgelöst, das auch sofort seine Wirkung entfaltete. Mit dem Bereich um 1,12 US-Dollar rückt nun eine weitere wichtige Unterstützung in den Fokus. Die Vehemenz des Rücksetzers lässt befürchten, dass der Euro weiter in Bedrängnis geraten könnte. So ist auch ein Anlaufen der Zone um 1,10 US-Dollar gegenwärtig nicht auszuschließen. Um die Situation ein wenig zu entspannen, muss es der Gemeinschaftswährung gelingen, über die 1,152 US-Dollar zurückzukehren.
Derzeit hat der US-Dollar das Momentum ohne Zweifel auf seiner Seite. Robuste US-Wirtschafts- und Preisdaten sowie die sich innerhalb der US-Notenbank mehrenden Stimmen, die eine restriktivere Geldpolitik fordern, kreieren eine Gemengelage, die den US-Dollar gegenwärtig stärkt. Auch der Umstand, dass US-Präsident Biden Fed-Chef Powell für eine zweite Amtszeit nominierte, dürfte der Dollarstärke zuträglich gewesen sein.

Kurzum. In der aktuellen Phase sieht der Euro gegen den US-Dollar keinen Stich. Der Greenback strotzt derzeit vor Kraft. Das lässt aus Sicht des Euro weitere Abgaben auf der Unterseite befürchten. So dürften die Unterstützungen bei 1,12 US-Dollar und 1,10 US-Dollar bis auf weiteres im Fokus bleiben. Allerdings ist der Euro überverkauft. Mit Erholungsversuchen ist daher durchaus zu rechnen, doch erlangen diese erst Relevanz, sollten sie den Euro zurück über die 1,152 US-Dollar führen.

 


Verpassen Sie keine Nachrichten mehr von Index- und Devisentrends und abonnieren Sie jetzt kostenlos den passenden Newsletter dazu:

Unser kostenloser Newsletter-Service
Wertpapier



0 Kommentare
23.11.2021, 22:00  |  289   |   |   

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

EUR / USD Euro knickt ein Zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung zu EUR / USD versuchte sich die Gemeinschaftswährung noch an einem Erholungsversuch.

Anzeige