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Jetzt droht mehr denn je eine größere Korrektur

Vorgestern lief die Meldung über die Nachrichtenticker, dass in Südafrika eine neue Variante des Coronavirus entdeckt wurde. Und laut Experten könnte diese ansteckender sein als der aktuell grassierende und bereits ...

Vorgestern lief die Meldung über die Nachrichtenticker, dass in Südafrika eine neue Variante des Coronavirus entdeckt wurde. Und laut Experten könnte diese ansteckender sein als der aktuell grassierende und bereits sehr ansteckende Typ Delta. Zudem ist fraglich, ob bisherige Impfstoffe gegen die neue Mutante wirksam sind, die auch in Hongkong und nach neuesten Meldungen auch bereits in Belgien nachgewiesen wurde. Die Variante mit der Bezeichnung B.1.1.529 habe eine sehr hohe Zahl an Mutationen und ein Spike-Protein, das sich dramatisch von dem der ursprünglichen Variante unterscheide, so Experten.

Kontinuierliche und dynamische Kursverluste seit Mitternacht

Als der Future-Handel in den USA dann zu Beginn des gestrigen Tages um Mitternacht öffnete, kam sofort Verkaufsdruck auf, der sich auf andere Märkte ausweitete und kontinuierlich und relativ dynamisch fortsetzte, bis kurz nach Beginn des Xetra-Handels ein vorläufiges Tief erreicht wurde. Dabei wurden die Kursverluste immer wieder angetrieben durch Meldungen, wonach ein Land nach dem anderen Reisebeschränkungen einführt. An vorderster Front waren Großbritannien und Israel, es folgten Japan, Indien und Deutschland. Wenig später meldete auch die Europäische Union, den Flugverkehr aus dem südlichen Afrika kappen zu wollen. Entsprechend kamen konjunktursensible und insbesondere Reisewerte am stärksten unter die Räder. Nach einer Kurserholung und Konsolidierung gaben die Märkte letztlich weiter nach.

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DAX korrigiert mehr als 61,80 % der letzten Aufwärtsbewegung

Dem DAX brachten diese Entwicklungen im gestrigen Tagestief von nur noch 15.244,46 Punkten, welches exakt zum Ende des Xetra-Handels markiert wurde, einen Tagesverlust von stolzen 4,23 % ein. Das am Mittwoch dieser Woche  noch genannte nächste Kursziel für die Bären von 15.554,45 Punkten (50%-Fibonacci-Retracement) wurde dabei bereits mit der Abwärtslücke übersprungen. Und auch die 61,80er Marke bei 15.380,82 Zählern hat der DAX mit den Kursverlusten bis kurz nach Beginn des Xetra-Handels unterschritten.

DAX - kurzfristige Chartanalyse

Damit gilt die vorherige Aufwärtsbewegung aus Sicht der Fibonacci-Marken als beendet. Aus Sicht der Elliott-Wellen war dies zwar zu erwarten, weil die Aufwärtsbewegung bereits einen 5-gliedrigen Verlauf angenommen hatte, doch das Problem ist nun das Ausmaß des Rücksetzers. Da die Kurse relativ weit und sehr dynamisch gefallen sind, ist es unwahrscheinlich, dass wir es mit einer bloßen Gegenbewegung in Form einer ABC-Korrektur zu tun haben. Stattdessen ist nun eher zu erwarten, dass sich die monatelange Seitwärtstendenz des DAX fortsetzt.

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Gastautor: Sven Weisenhaus
27.11.2021, 09:57  |  3258   |   |   

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