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Artmarket.com Vor der Art Basel Miami 2021 lässt die Geschlechterparität auf dem Kunstmarkt noch zu wünschen übrig; aber könnten NFTs das ändern?

PARIS, 2. Dezember 2021 /PRNewswire/ -- Trotz des großartigen Ergebnisses für ein außergewöhnliches (und relativ kleines) Gemälde von Frida Kahlo landete die mexikanische Künstlerin nur auf dem 18. Platz im Künstler-Ranking von Artprice nach Auktionsumsatz für November 2021, hinter 17 männlichen Künstlern. Und während dieser Trend für die Generation der nach 1985 geborenen Künstler (die 8 Top-Seller waren allesamt junge Frauen!) sich vollständig umgekehrt hat, stellen wir die Frage: Wie sieht die Situation der Geschlechterparität auf dem NFT-Markt aus?

Frida Khalo - Courtesy of Organ Museum / Abode of Chaos

Thierry Ehrmann, Geschäftsführer und Gründer von Artmarket.com und der Abteilung Artprice: „Die Entstehung des NFT-Markts sollte eine Gelegenheit sein, ein gewisses Maß an Geschlechterparität auf dem Kunstmarkt zu erreichen. Die Technologie revolutioniert eine ganze Branche, wie die Art Basel Miami Beach, die in diesem Jahr ihre Pforten für Tezos („Heimat einer der am schnellsten wachsenden NFT-Künstler-Communities") öffnet,  und die Scope Miami, in deren Rahmen beschlossen wurde, VIP-Einladungen in Form von Non-Fungible Tokens auszugeben, zeigen."

„World of Women"

Es ist erst ein paar Jahre her, dass NFTs im Web Einzug gehalten haben, und das allgemeine Publikum hat Non-Fungible Tokens erst vor ein paar Monaten für sich entdeckt; trotzdem haben einige bereits auf das Fehlen einer weiblichen Präsenz in dieser neuen Welt hingewiesen. Nichtsdestotrotz wurden verschiedenste Projekte entwickelt, um diesem Ungleichgewicht abzuhelfen, angefangen bei einer Sammlung von ausschließlich weiblichen PFPs (Profilbilder) durch World of Women: https://opensea.io/collection/world-of-women-nft

World of Women wurde geschaffen, um mehr Diversität und Inklusion in den NFT-Bereich zu bringen und gleichzeitig die Kluft zwischen digitalen Collectibles und dem Unikat-Kunstmarkt zu verringern."

In Anbetracht der traditionellen langjährigen Geschlechterdisparität erscheinen die Ängste einer männlich dominierten digitalen Welt absolut rational. New Yorks Prestigeauktionen im November – angeführt von der Macklowe Collection bei Sotheby's und der Cox Collection bei Christie's – wurden wieder einmal von Größen wie Warhol, Van Gogh, Picasso, Monet, Twombly, Rothko, Giacometti, Richter, etc. dominiert.

Aber die Dinge ändern sich...

Frida Kahlo war die Top-Seller-Künstlerin bei den November-Auktionen in diesem Jahr, aber vor ihr lagen siebzehn Männer. Eine von Ken Bromley Art Supplies im Jahre 2020 veröffentlichte Studie brachte zutage, dass die mexikanische Künstlerin unter den am meisten gesuchten Künstlern auf Google auf dem zweiten Platz (Rang eins in 29 Ländern) hinter Leonardo Da Vinci landete.

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Nachrichtenagentur: PR Newswire (dt.)
02.12.2021, 20:31  |  109   |   |   

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