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Warren Buffetts rechte Hand Charlie Munger: Märkte stark überbewertet, "verrückter" als der Dotcom-Boom

In seiner Rede vor australischen Anlegern betonte der Berkshire Hathaway-Vize Charlie Munger die überzogenen Bewertungen an den Börsen und bekräftigte seine extreme Skepsis gegenüber Kryptowährungen wie Bitcoin.

Wie die Australian Financial Review berichtet, betonte Munger am Freitag in seiner Rede vor australischen Anlegern auf der "Sohn Hearts and Minds"-Konferenz sein extremes Misstrauen gegenüber Kryptowährungen: "Ich werde niemals eine Kryptowährung kaufen. Ich wünschte, sie wären nie erfunden worden", sagte er.

"Und wieder bewundere ich die Chinesen. Ich denke, sie haben die richtige Entscheidung getroffen, nämlich sie einfach zu verbieten. Mein Land - die englischsprachige Zivilisation- hat die falsche Entscheidung getroffen, ich kann es einfach nicht ertragen, an diesen wahnsinnigen Booms teilzunehmen, so oder so."

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Und weiter: "Es scheint zu funktionieren; jeder will mitmachen, und ich habe eine andere Einstellung. Ich möchte mein Geld damit verdienen, dass ich den Menschen Dinge verkaufe, die gut für sie sind, und nicht Dinge, die schlecht für sie sind. Glauben Sie mir, die Leute, die Kryptowährungen entwickeln, denken nicht an den Kunden, sondern an sich selbst."

Aktien-Boomjahr 2021

Laut Daten der Bank of America Corp. haben Anleger im Jahr 2021 fast 900 Milliarden US-Dollar in Aktienfonds investiert - mehr als in den letzten 19 Jahren zusammen, wie Bloomberg berichtet. "Ich halte diese Ära für noch verrückter als die Dotcom-Ära", sagte Munger. Die Märkte seien teilweise stark überbewertet.

Munger bekannte sich auf der Konferenz in Sydney als großer Fan des Unternehmens Costco, einem Einzelhändler, der seiner Meinung nach eines Tages ein starker Amazon-Konkurrent werden könnte.

Charlie Munger und Warren Buffet verfolgen den "Value"-Ansatz, der auf dem Kauf von unterbewerteten Aktien mit starken langfristigen Aussichten basiert. Munger sagte jedoch, dass das hohe Niveau der Aktienkurse diesen Ansatz sehr viel schwieriger mache: "Natürlich ist es möglich, aber man muss jetzt viel mehr für die guten Unternehmen bezahlen".

Autorin: Gina Moesing, wallstreet:online Zentralredaktion




03.12.2021, 11:32  |  32345   |  17   |   

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Kommentare

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05.12.21 21:28:18
Wenn die Inflation zu stark wird, dann werden sie die Zinsen wieder erhöhen. Und wenn das passiert, dann werden die Kurse von Amazon,Apple und Co einbrechen. Weil einfach kein Geld mehr gedruckt wird. Und die Menschen und Unternehmen nicht mehr so viel Geld vom Staat bekommen werden. Ausser Amazon,Apple und Co entwickeln neue Geschäftsideen.
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05.12.21 20:54:25
Ich meinte Zinserhöhung.
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05.12.21 20:46:04
Natürlich sind sie überbewertet. Wenn man auch Geld wie Toilettenpapier druckt. Die Abwertung wird kommen, wenn die Zentralbanken die Zinsen wieder anheben. Das müssen sie irgendwann tun, weil sonst explodiert die Inflation. Deswegen kaufe ich mir auch nur Aktien, die besonders günstig sind. Und die ein Gesunden verlauf haben. Zum beipiel die Lufthansa. Die ist auf langer sicht ein Jackpot. Bei Amazon da müsste man mit starken verluste rechnen. Weil die Leute auch weniger Geld zur verfügung haben. Bei einer Zinssenkung. Es könnte dadurch auch die Euro-Schuldenkrise wieder zurück kommen ! Ich kann nur vor jedem Unternehmen Warnen, was zur zeit den Kurs seiner Geschichte hat.
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05.12.21 07:50:43
Lieber Kryptoterminator, du möchtest wohl am liebsten die DDR zurück oder in China leben.
Ich hingegen kämpfe noch für meine Freiheit in der Ökonomie.
Du kannst gerne alles für die Planwirtschaft aufgeben und ein unterdrücktes Leben führen.
Kryptowährungen bieten heute bereits zahlreiche Use Cases, die unser Handelssystsem positiv beeinflussen können. Vor allem auch ggü. der Staaten in denen Planwirtschaft herrscht.
Würden Sie sich mal das Wirtschaftssystem verinnerlichen, so sollten sie wissen das der Euro oder Dollar keine ewige Zukunft haben.
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05.12.21 07:30:01
Der Klima-, Ressourcen- und Notenbankenkiller-Hashcode BTC zu 95% völlig ungedeckt, dank der Handvoll "Passiv"-Hodler!
Die sitzen auf ihren zig Millionen Hashcodes und lassen sich die rund 2Mrd. US$ an monatlichen Betriebskosten von den Neueinsteigern bezahlen.
Das perfide Schneeballsystem wird nebenbei mit stetig neu und unbegrenzt generierbaren, digitalen Fakedollars (von 0 auf ca. 77Milliarden seit 2017!) aufgepumpt.
FOMO und hirnrissiges Bullshitmarketing für den Pöbel tun ihr Übriges.

Implodiert dieses Ponzi, bleibt das reale System hiervon unberührt

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