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Ich werde die Allianz-Aktie jetzt nachkaufen: Aber mit diesen 2 Dingen im Hinterkopf

Die Allianz-Aktie (WKN: 840400) nachkaufen? Das könnte ohne Zweifel ein cleverer und eher auf Value und Dividende bedachter Schachzug sein. Im Moment liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei ca. 11, die Dividendenrendite bei über 4,7 %. Tendenz bei der Dividende vermutlich weiterhin steigend. Zumal der DAX-Versicherer erneut vor einem überaus soliden Geschäftsjahr 2021 stehen dürfte, zumindest auf bereinigter Basis und ohne möglichen Sondereffekte im Hinterkopf.

Im Hinterkopf … das ist ein wichtiges Stichwort bei der Allianz-Aktie. Ich plane jetzt in meinem Depot einen moderaten Zukauf, um die Allokation in meinem wachsenden Depot mal wieder ein bisschen anzugleichen. Trotzdem beobachte ich zwei Dinge, die auch Foolishe Investoren neben der günstigen Bewertung und einer potenziell starken Dividende beherzigen sollten.

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Allianz-Aktie und die neue Dividende: Langfristig ein Problem?

Die Allianz-Aktie ist derzeit wieder ein wenig im Aufwind, was unter anderem an der neuen Dividendenpolitik liegt. Vor allem der Passus, dass die Ausschüttungssumme je Aktie um 5 % pro Jahr erhöht werden soll, das gefällt den Investoren. Natürlich auch in Verbindung mit einem moderaten Wachstum auf bereinigter Basis. Das könnte jetzt zunächst eine nachhaltige, wachsende Basis bilden.

Die Ergebnisprognose der Allianz-Aktie hält dabei bis in das Jahr 2024 an. Insofern ist bei der Dividende bis zur Mitte des Jahrzehnts voraussichtlich alles gut, nicht wahr? Ja, grundsätzlich schon. Trotzdem bleibt für mich die Frage, was danach passiert.

Im Endeffekt gilt schließlich: Das Management hat den Investoren jetzt etwas gegeben. Nämlich das Versprechen auf Dividendenwachstum. So etwas kann man fast unmöglich wieder wegnehmen, selbst wenn es Einschränkungen wie etwa bei der Liquiditätslage gegeben hat. Für mich ist das ein potenzielles Risiko, das außerdem zeigen könnte, dass das Management bereit ist, für etwas Gunst der Stunde ein wenig mehr das Risiko bei der Ausschüttungspolitik zu erhöhen.

Es kann über Jahre, möglicherweise auch Jahrzehnte gut gehen. Beispiele wie Imperial Brands mit einer fixen Dividendenerhöhung von 10 % p. a. haben jedoch gezeigt, dass es immer Gründe für ein wenig Skepsis geben sollte. Wobei das Management der Allianz-Aktie zugegebenermaßen moderater verfährt. Aber der operative Verlauf sollte für meinen Geschmack besser entscheidend für die Höhe der Ausschüttung sein. Gerade bei einem Versicherungskonzern favorisiere ich eher, dass für schwierige Jahre die Konstanz auf Vorjahresniveau als Mindestmaß festgelegt ist.

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Diese Seiten wurden zuletzt am 18. Apr 2017 aktualisiert.

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Nachrichtenquelle: The Motley Fool
08.12.2021, 10:38  |  368   |   |   

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